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02.01.2008 10:04 Uhr

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Silvester im Kulturpark

. Wolfgang Weber war am Silvestertag der Erste, der die vier Kilometer lange Strecke vom Strausberger Marienberg bis zur Fähre Jenseits des See bewältigt hatte. Dafür war er nicht mehr als 25 Minuten unterwegs. Dennoch war er nicht ganz zufrieden. "Ich bin etwas verletzt", meinte er und nannte dies als Grund, sich nicht auf die längere Distanz des zweiten und von der LKK-Laufgruppe organisierten Silvesterlaufs gewagt zu haben.

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Das Gros der 30 Teilnehmer hatte sich jedoch für diese Strecke bis zur Schillerhöhe entschieden. Binnen einer knappen Stunden waren dann alle wieder zurück. Mancher Kurzstreckler auch nach etlichen Langstrecklern. Offiziell wurde zwar keine Zeit genommen, die meisten Läufer hatten jedoch eine eigene Stoppuhr dabei.

Nach dem häufig trainingsreduzierten Dezember sollte bei Pfannkuchen und Glühwein über Zeiten weniger geredet werden, meinte ein sichtlich zufriedener Arno Schulz, der auch 2008 einen Silvesterlauf organisieren will: "Bei so viel Leuten lohnt sich das doch." Das sah Wilfried Krüger vom KSC ähnlich. Er verwies allerdings auch auf den ersten Saisonhöhepunkt der Wettkampfläufer am 16. Feb­ruar: den Seriencross der SG Müncheberg.

Kurz darauf stob die Runde genauso schnell auseinander wie sie gekommen war. Schließlich warteten die verschiedenen Silvesterpartys. Am vollsten war es dabei wohl in den Zelten im Kulturpark. DJ Maurice Lindemann brachte dort alle Altersgruppen auf die Tanzfläche. Dazu gab es Rustikales zur Stärkung, darunter Buletten, Bratwurst, Schaschlik und Champignonpfanne, später ein schönes Feuerwerk.

Andreas Prinz, für strausberg-live.de als Fotograf unterwegs, sprach auch von fröhlichen Partys im "Lakeside", in der "Tonne" sowie im Racket-Center und "Fischerkietz". "Für jeden Geschmack ist etwas dabei", sagte er. Besonderes Lob zollte er den "Neulingen" vom S-Bahnhof Strausberg-Nord und dem "Club am See". Dort sei die Party besser als im Vorjahr.

Dafür fehlte Olga Kelch zwar der Vergleich, aber mit Freunden hatte sie nicht nur an Tisch 34 ihren Spaß: "Wir wollten in der Stadt bleiben, hatten uns aber etwas zu spät um Karten bemüht. Etliche Veranstaltungen waren bereits ausverkauft." Die im "Club am See" sei ihnen schließlich empfohlen worden und einer der Freunde habe dann einfach zugegriffen und die Karten gekauft, ohne noch einmal nachzufragen. "Das ist und wird wohl kein Problem. Das Büfett ist gut, die Musik und die Stimmung sind es auch." Zunehmend leere Tische gab es nur während der Tanzrunden.

Positiv fiel dabei aber durchaus auf, dass die Paare ausreichend Platz hatten, die einst in der Tanzstunde erlernten und inzwischen teilweise bis zur Perfek­tion verinnerlichten Schritte aufs Parkett zu bringen. Und daran erfreute sich auch Betreiber Frank Nowotka.

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