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Nordkorea bestätigt indirekt Währungsreform

Seoul . Das kommunistische Nordkorea hat indirekt die überraschende Einleitung einer Währungsreform bestätigt. Angesichts der Inflation verfolge sie das Ziel, das Geld aufzuwerten und für dessen störungsfreie Zirkulation zu sorgen, zitierte die in Japan erscheinende Zeitung "Choson Sinbo" am Freitag einen Beamten der Notenbank in Pjöngjang. Das Blatt verfügt über gute Kontakte zum nordkoreanischen Regime. In den staatlich kontrollierten Medien des isolierten Landes wurde die Währungsreform dagegen noch immer verschwiegen.

"Choson Sinbo" habe auch Abbildungen der neuen Geldscheine im Wert von 10 bis 5000 nordkoreanische Won gezeigt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Nach Berichten südkoreanischer Medien wurden zwei Stellen des Won gestrichen, so dass es seit Anfang dieser Woche für 1000 alte Won 10 neue Won gibt.

Der Notenbankbeamte sagte der Zeitung, die Währungsreform sei vorher nicht angekündigt worden, um Geldwäsche auszuschließen. Die Währungsreform in Nordkorea hatte südkoreanischen Berichten zufolge große Unruhe und Panikreaktionen bei den Menschen ausgelöst. Nach Meinung von Beobachtern dient die Umstellung auch dazu, den Schwarzmarkthandel im Land zu unterdrücken.

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