Breydin . Die Gemeinde Breydin soll jetzt erstmals einen öffentlichen Spielplatz erhalten. Dafür stehen Fördermittel aus dem Vermögen von DDR-Parteien und Massenorganisationen zur Verfügung. Der Förderantrag scheiterte bisher am Standort für den Spielplatz.
Überraschenderweise einigte sich die Gemeindevertretung nicht auf einen der bisher diskutierten Standorte für den Spielplatz: Das waren zum einen der Platz am Gemeindezentrum in Tuchen und zum anderen der Dorfanger in Klobbicke, wobei die Elterninitiative für den Spielplatz den Dorfanger von Klobbicke favorisiert hatte, erläuterte Breydins Bürgermeister Peter Schmidt. Stattdessen konnte man sich auf ein anderes Grundstück im Ortsteil Klobbicke an der Lindenstraße einigen.
Im Hinblick auf den Klobbicker Dorfanger hatte es Bedenken gegeben, dass das Ensemble leidet. Derzeit hat man über den vollkommen unverbauten Anger den Blick auf die typisch dörfliche Bebauung. Daher ist man auf die Lindenstraße ausgewichen. Das sei nach Worten von Peter Schmidt ein derzeit verwahrlostes Grundstück von rund 5000 Quadratmetern. Die Gemeinde will das Grundstück erwerben. Ein Teil davon soll für den Wohnungsbau vorgesehen werden, der andere für den Spielplatz. Darüber hinaus will man den an der Straße gelegenen Spielplatz einzäunen.
Für die Jüngsten der Gemeinde will man offenbar nicht kleckern, sondern klotzen. Es wird von Kosten in Höhe von rund 99 000 Euro für den Kindertummelplatz ausgegangen. Wenn der Förderantrag genehmigt wird, muss die Gemeinde selbst davon aber nur ein Zehntel bezahlen.
Den Nutzen der Investition werden 58 Kinder aus Trampe und 43 aus Tuchen-Klobbicke und natürlich auch ihre Eltern haben. Derzeit fahren viele von ihnen mit ihren Sprösslingen zu Spielplätzen bis nach Eberswalde, weiß Schmidt.
Einstimmig haben sich die Gemeindevertreter von Breydin für den Standort Lindenstraße ausgesprochen.
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