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11.01.2010 06:33 Uhr

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Hoffnung auf Initialzündung Fontaneheim

Buckow . Zum Neujahrsempfang hatte Bürgermeister Peter-Alexander Block (CDU) Sonnabend in das neue Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Zahlreiche Landtagsabgeordnete wie Beate Blechinger (CDU), Bettina Fortunato (Linke) und Dierk Homeyer (CDU), Stadtverordnete, Gewerbetreibende, Bürger und die Rosenkönigin Janine I. kamen.

Als Infrastrukturministerin Jutta Lieske (SPD) witterungsbedingt verspätet beim Empfang eintraf, da hatte sie nicht nur das gekonnte Aufspiel der Petershagener Musikschüler Finn und Børge Grunicke verpasst, die am Klavier und auf dem Cello musizierten, sondern auch die Rede des Bürgermeisters. Die war geprägt von einem Rückblick auf das Erreichte und einem Ausblick auf Vorhaben 2010, immer mit dem Hinweis, dass vieles nur gelingen kann, wenn die Stadt genügend Eigenmittel aufbringt. Stolz ist er auf das neue Feuerwehrgerätehaus, das die Kameraden für den Empfang vorbereitet hatten, aber auch auf die davor liegende Straße, die erneuert wurde. Hoffnung besteht für Fontaneheim und Bettenhaus. Beide Liegenschaften wurden verkauft. Das Fontaneheim soll einem Hotel weichen, das Bettenhaus zu einem Altenheim mit Demenzabteilung werden. Rund zehn Millionen Euro Investition stehen an. "Diese Gebäude sind wichtig als Initialzündung für Buckow", sagte Block. Die Stadt hat das Kino gekauft, um es als Spekulationsobjekt vom Markt zu nehmen, will es möglichst umbauen, erweitern und mit der Kulturscheune koppeln. Prob- leme allerdings bereiten die Eigenmittel. Mangel an diesen ist auch der Grund, warum der Plan, Kita und Schule zu kombinieren, verschoben werden musste. Hoffnung gibt es nun für das Hotel am See, das Lindenhotel, das Haus Luther sowie Buchenfried. Alle sind verkauft, die Eigentümer haben den Start von Bauarbeiten in diesem Jahr signalisiert. Block forderte alle Hauseigentümer der Altstadt auf, sich die letzten Sanierungsmittel zu sichern, aber auch die Gewerbetreibenden mehr Mut zu haben, Fehlendes in Buckow anzubieten. Mängel gebe es da von Babynahrung bis zu einem Schmuckladen für Kurgäste. Viele kleine Schritte für Touristen sind bereits gelungen, wie der zweite Steg im Schermützelsee und neben der 130 Jahre alten Cherry ein zweites Boot, das dort unterwegs ist. Weiter will sich Block für den Bau eines Aussichtsturmes einsetzen, er hofft auf Geld aus dem europäischen Leader-Programm.

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