Dienstag, 22. Mai 2012

Frankfurt
heiter bis wolkig
28°C/30°C

12.01.2008 07:39 Uhr

details/dg/0/

Tag des Lobes und der Anerkennung

Bernau . Sie ist ganzjährig zu jeder Tageszeit immer in Bereitschaft. Wenn sie gerufen wird, ist sie innerhalb weniger Minuten zur Stelle. Es gibt keine Notsituation, bei der die Freiwilligen Feuerwehr Bernau (FFW) nicht zu helfen bereit ist. Grund genug, die ehrenamtliche Tätigkeit der mutigen Frauen und Männer beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Förderverein und FFW am Donnerstagabend zu würdigen.

  ©

An Worten der Anerkennung und des Lobes mangelte es verdientermaßen nicht. Schließlich steht das freiwillige Bürgerengagement, wie der Stellvertreter des Bernauer Bürgermeisters Ralf-Peter Hennig sagte, in gutem Lichte bei der Öffentlichkeit. Immerhin bewältigten die Kameraden der Feuerwehr im vergangenen Jahr 528 Einsatzfälle, darunter bei 223 Bränden. Und - sie kamen immer wieder unfallfrei aus dem Einsatz zurück.

150 Gäste waren zum Empfang geladen. Der derzeit grassierende Norovirus verhinderte, dass alle kommen konnten. Dennoch waren insbesondere Politik und Wirtschaft gut vertreten, darunter die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Bierwirth und die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark, sowie Josef Keil, Chef der Sparkasse Barnim.

Neben den zahlreichen Dankesworten gab es aber auch genug Zeit und Raum für interessante Gespräche. Nicht zuletzt sorgte der Musikzug der FFW Bernau für gute Stimmung.

Hennig, der in Vertretung für Bürgermeister Hubert Handke, der sich wie alljährlich um diese Zeit im Urlaub befindet, gekommen war, hob vor allem den selbstlosen, aber auch professionellen Einsatz der Feuerwehr hervor. Zugleich verwies er auf die 125-jährige Tradition des freiwilligen Bürgerengagements.

Auch der Vorsitzende des Fördervereins Jürgen Herzog und der Stadtwehrführer Stadtbrandmeister Frank Giese erinnerten an die jahrzehntelange Tradi- tion. Wegen der in Verbindung mit dem Jubiläum stehenden Festlichkeiten am 24. und 25. August 2007 sei das vergangene Jahr ein Höhepunkt der FFW. "Die Kameraden demonstrierten nicht nur ihr Traditionsbewusstsein, sondern sie zeigten unabhängig von ihrer Einsatzbereitschaft der Bevölkerung ihr hohes Können. Das alles wird uns in Erinnerung bleiben", so der Vorsitzende des Fördervereins.

Natürlich vergaß Herzog die Sponsoren des Fördervereins nicht. "Ohne ihre Unterstützung könnten wir unsere Aufgabe nicht so gut bewältigen", sagte Herzog. Ausdrücklich erwähnte er den Gasthof "Schwarzer Adler" und den Getränkegroßhandel "Gastro Peckel", die unter anderem den Jugendzug der FFW besonders fördern. Der Dank galt auch den städtischen Unternehmen für ihre Hilfe.

An ehrgeizigen Zielen fehlt es dem Förderverein auch in diesem Jahr nicht. So soll nicht zuletzt die Jugendarbeit verbesserte werden. "Wir geben doch der Jugend hier eine wichtige Aufgabe, die ihr Selbstbewusstsein stärken soll." Außerdem steht die Pflege des Historischen weiter im Mittelpunkt der Aktivitäten des Fördervereins, wie Herzog beteuerte. "Deshalb brauchen wir weiter die Unterstützung von Sponsoren." Herzog appellierte in diesem Zusammenhang an die Stadtväter, dafür zu sorgen, dass mehr Aufträge an die hiesigen Betriebe vergeben werden. "Dann können wir als Förderverein auch davon profitieren", erklärte er.

Feuerwehrchef Frank Giese versprach den Bürgern, auch in diesem Jahr dafür zu sorgen, dass die FFW weiterhin ein verlässlicher Partner sei. Er hob den hohen Ausbildungsstand aller 300 Kameraden, aber auch die moderne Feuerwehrtechnik hervor. Jedes Mitglied sei Spezialist und Experte für Brandschutz, ergänzte Ralf-Peter Hennig. Selbst ungewöhnliche Aufgaben wie die Übernahme einer medizinischen Hilfe, wie sie am 8. Januar nötig war, weil der Barnimer Rettungsdienst wegen sehr hohen Einsatzaufkommens kurzerhand die FFW Bernau alarmierte, hätte man gemeistert.

Hennig erinnerte aber auch an die hohen kommunalen Leistungen, die die Stadt Bernau zur materiellen Sicherung der Freiwilligen Feuerwehr bereitstelle. Pro Jahr seien das rund 460000 Euro an Haushaltsmitteln. "Wir haben das Ziel, das hohe technische Niveau der Feuerwehr zu sichern." Deshalb seien in diesem Jahr Investitionen in Höhe von insgesamt 209500 Euro als zusätzliche Aufwändungen geplant. Dafür sollen insbesondere neue Feuerwehrfahrzeuge angeschafft werden. Derzeit verfügt die FFW in Bernau über 19 Einsatzfahrzeuge in fünf Gerätehäusern.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Lesezeichen setzen

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

24.08.2011 19:51 Thema

Kandidatin präsentiert sich Bündnisgrünen

Bernau (MOZ) Zu einer öffentlichen Fraktionssitzung und zu einem Bürgerstammtisch ammorgigen Freitag laden die Panketaler Bündnisgrünen ins Rathaus Panketal ein.... mehr

24.08.2011 19:51 Thema

Skulpturen in Rathaus und Bibliothek

Bernau (MOZ) Die Aufstellung der bereits restaurierten Skulpturen „ Die Schwimmerin “ und „ Jaguar “ aus der Bernauer Waldsiedlung in öffentlich zugänglichen... mehr

24.08.2011 19:49 Thema

Neuer Rastplatz-S tandort möglich

Bernau (MOZ) Neuer Rastplatz-Standort möglich Die Chancen wachsen, dass der Standort für einen geplanten Lkw- und Pkw-Parkplatz am Berliner Ring verschoben wird.... mehr

Regionalnavigator

Angermünde Bad Freienwalde Beeskow Bernau Eberswalde Eisenhüttenstadt Erkner Frankfurt (Oder) Fürstenwalde Schwedt/Oder Seelow Strausberg

Ort, PLZ oder Redaktion


Neueste Kommentare

22.05.2012 13:59:19 Kommentareschreiber

Schwindelgefühle vom ewigen Kopfschütteln

22.05.2012 13:53:16 Olli

Radachs Wandertag

22.05.2012 13:51:51 Werner L.

Zwei Seiten einer Medaille

22.05.2012 13:44:53 Isenhagen

Politiker im Aufsichtsrat ist das gleiche

22.05.2012 13:43:43 traurige Zukunft

@ Silvio R



Regional

© 2010 moz.de Märkisches Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG
...