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Guter Start ins Wirtschaftsjahr

Eberswalde . Das Land Brandenburg ist nach Aussage von Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB), trotz der Wirtschaftskrise gut ins Jahr 2010 gestartet. "Daran hat Eberswalde einen wichtigen Anteil" sagte Kammradt am Rande der ZAB-Tagung in der Eberswalder Märchenvilla am Donnerstag.

Gemeinsam mit den Team- und Regionalleitern der ZAB war Kammradt der Einladung von Bürgermeister Friedhelm Boginski nach Eberswalde gefolgt. Die zukünftige Entwicklung der Stadt als Wirtschaftsstandort war ein Thema der Tagung, auf der das Stadtoberhaupt den Teilnehmern einen Eindruck von der Entwicklung und den Möglichkeiten Eberswaldes vermitteln wollte.

"Die Stadt ist eine der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Brandenburgs", sagte Boginski. Über 8000 Pendler würden jeden Tag nach Eberswalde fahren und hier ihrer Arbeit nachgehen. "Als Industrie-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort sind wir Mittelpunkt für die gesamte Region."

Im Rahmen der Tagung nannte Boginski die Stärken, aber auch die Schwächen Eberswaldes. So habe man besonders durch den Ausbau des Hafens große Hoffnungen für Neuansiedlungen von Unternehmen.

Das konnte auch Steffen Kammradt bestätigen. "Eberswalde ist eine Stadt mit sehr interessanten Flächenstandorten für die Wirtschaft. Durch die Ansiedlung der Firma Schmidt Maschinenbau aus Baden-Württemberg sind von heute auf morgen 30 Arbeitsplätze geschaffen worden. Das war ein Beispiel schnellstmöglicher Handlungsfähigkeit", sagte Kammradt.

Die ZAB fungiert als Ansprechpartner und Vermittler zwischen den Unternehmen und den Kommunen. "Die Zukunftsagentur ist erste Anlaufstelle für Unternehmen, die sich neu im Land ansiedeln wollen. Wir unterstützen die Firmen mit unserem Expertenwissen, umfassenden Kontakten und den Förderprogrammen des Landes", erklärte Kammradt. Man könne den Firmen aber lediglich Vorschläge unterbreiten, für welchen Standort diese sich letztlich entscheiden, stehe nicht in der Macht der ZAB.

Dennoch sieht Kammradt gute Aussichten für Eberswalde, dass sich zukünftig Unternehmen in der Stadt niederlassen und somit neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. "Neben dem Hafen sehen wir besondern im Technologiepark einen innovativen Wirtschaftsstandort." Auch im Bereich der Clean-Technology nehme Eberswalde eine führende Rolle in Brandenburg ein.

Als weiteren positiven Aspekt nannte der ZAB-Geschäftsführer am Beispiel des Kranbaus in Eberswalde die Verknüpfung von Tradition und Moderne. "Die Firma Ardelt erhielt 2008 einen Designpreis des Landes. Hier wurde eine 100-jährige Firmengeschichte mit innovativen Ideen verbunden."

Auch das Paul-Wunderlich-Haus als modernes ökologisches Verwaltungsgebäude nannte Kammradt eine zukunftsweisende Einrichtung. Zu guter Letzt lobte er auch den Einsatz der O-Bus-Technik sowie die "grüne" Fachhochschule.

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