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28.02.2010 21:12 Uhr

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Torhungriger Steffen Vogt

. Müllrose Gegen den "Angstgegner", den LHC Cottbus II, schafften die Handballer der HSG Schlaubetal in der Verbandsliga Süd einen ungefährdeten 36:25 (18:8)-Erfolg.

Damit gelang dem Team von Trainer Olaf Ermling gegen die Lausitzer, die ihnen in der vorletzten Saison den Aufstieg in die Verbandsliga vermasselt hatten und in der Hinrunde mit 16:18 die zweite Saisonniederlage beibrachten, eine beeindruckende "Revanche". Die HSG spielte die Regionalliga-Reserve der Lausitzer förmlich an die Wand und landete einen zu keiner Zeit gefährdeten klaren 36:25 Heimsieg. Am Ende konnten die Lausitzer zufrieden sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, denn die Müllroser ließen noch eine Reihe guter Chancen ungenutzt.

Lediglich in den ersten neun Minuten konnten die Cottbuser das Spiel bis zum 3:3 offen halten. Allerdings auch nur deshalb, weil die HSG Schlaubetal sehr nervös begann und bei den ersten fünf eigenen Angriffen zwei Abspielfehler und zwei Fehlwürfe zu verzeichnen hatte. Danach gelangen den Müllrosern dann innerhalb von fünf Minuten fünf Tore durch Michael Schmidt, Matthias Stalla, Matthias Gliese, Marc Eschenbach und Friedrich Hanschel. Die Cottbuser hatten derweil ihre Schwierigkeiten mit der sehr gut agierenden HSG- Abwehr. Ihnen gelang in dieser Phase nur ein Treffer. Weil auch HSG-Torhüter Marco Schwadtke nun "warm gelaufen" war und gleich vier Cottbuser Würfe in Folge parierte.

Damit hatten sich die Müllroser einen beruhigenden 8:4-Vorsprung erspielt. Die Lausitzer wollten sich aber noch nicht aufgegeben und verkürzten nach einem Fehlwurf von Marc Eschenbach noch einmal auf 8:6. Damit hatten die Gäste ihr Pulver dann aber schon so gut wie verschossen. Während sie bis zur Pause nur noch zwei weitere Tore erzielen konnten und konditionell stark abbauten, drehten die Müllroser immer mehr auf. Über die Stationen 10:6 (19. Minute), 13:8 (22.) und 16:8 (28.) bauten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf stolze zehn Tore zum 18:8 aus. Besonders treffsicher zeigte sich in beiden Halbzeiten vor allem Steffen Vogt. Bei neun Versuchen erzielte er allein sieben Treffer. Damit avancierte er zum erfolgreichsten Werfer der Partie auf Seiten der HSG Schlaubetal.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Lausitzer nicht die Spur einer Chance. Ein ums andere Mal liefen sie sich in der weiterhin sehr konzentriert spielenden HSG-Deckung fest oder scheiterten mit ihren Würfen am nun das Tor hütenden HSG-Keeper Johannes Krüger. Dieser stand Stammtorhüter Marco Schwadke aber in nichts nach. Er parierte u.a. einen Siebenmeter und noch weitere sechs Würfe der Cottbuser. Auf dieser Grundlage bauten die Müllroser ihren Vorsprung bis zur 45. Minute sogar bis auf 14 Tore, zum 28:14-Zwischenstand, aus.

Danach ließen es die Gastgeber dann etwas ruhiger angehen. Trainer Ermling wechselte durch, sodass alle Spieler ihre Einsatzzeiten erhielten. Die haushohe Überlegenheit der Gastgeber kam auch darin zum Ausdruck, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Am Ende waren die Gäste sicherlich froh, dass sich die Niederlage mit elf Toren noch in einem für sie erträglichen Rahmen bewegte. Hervorzuheben ist noch die absolut faire Spielweise beider Mannschaften. Schließlich mussten die hervorragend leitenden Senftenberger Schiedsrichtern keine einzige Zeitstrafe und nur eine Verwarnung im gesamten Spiel aussprechen.

HSG Schlaubetal: Marco Schwadtke, Johannes Krüger - Michael Schmidt 3, Friedrich Hanschel 5, Matthias Stalla 3, Robert Heise 6/4, Paul Schmat 3, Matthias Gliese 1, Marc Eschenbach 2, Steffen Vogt 7, Philipp Ermling 4, Tobias Hötzel 2

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