Berlin . Wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung muss sich ab Mittwoch ein 31-jähriger Mann vor dem Berliner Landgericht verantworten. Er ist angeklagt, im Juni 2009 den schlafenden Sohn einer Bekannten in deren Wohnung in Kreuzberg gewürgt und sexuell missbraucht zu haben. Danach soll er den 14-Jährigen in den Hals gestochen haben, um die Entdeckung der vorherigen Tat zu verhindern. Trotz schwerer Verletzungen konnte der Junge aus der Wohnung fliehen. Eine Notoperation rettete sein Leben.
Ferner steht der Angeklagte, der Prostituierter sein soll, wegen Totschlags vor Gericht. Zwei Wochen vor der Tat in Kreuzberg soll er einen 63-jährigen Mann, den er in einem Lokal kennengelernt hatte, nach dem Sex erwürgt haben. Der Anklage zufolge war es wegen der Bezahlung für die sexuelle Dienstleistung zum Streit mit dem späteren Opfer gekommen. Zwei Tage später soll der 31-Jährige in dessen Wohnung zurückgekehrt sein. Dort soll er die Sachen des Opfers in den Hausmüll geworfen, diverse Wertsachen des Mannes an sich genommen und den Toten im Kleiderschrank versteckt haben.
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