Strausberg (moz) Sie ist der mit Abstand größte Arbeitgeber in Strausberg und Umgebung. Am Standort Strausberg sind bei der Bundeswehr an die 2400 Beschäftigte registriert – 1400 Soldatinnen und Soldaten sowie 1000 Zivilangestellte.
Eine ähnlich bedeutende Rolle spielt die Bundeswehr als Investor. Jörg Jankowsky von der WBK-Pressestelle nennt eine Summe von insgesamt 6,13 Milliarden Euro, die die Wehrbereichsverwaltung Ost seit 1990 in die Liegenschaften ihres Zuständigkeitsbereichs investierte. Der umfasst die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Allein am Standort Strausberg sollen 2010 und 2011 Jahr insgesamt rund 50 Millionen Euro verbaut werden,wobei nicht alle begonnenen Projekte auch 2011 fertig gestellt würden, wie Jankowsky betont. Über 18 Millionen Euro fließen dabei in die Erweiterung des Rechenzentrums. Nach dessen Fertigstellung will die Bundeswehr dann mit zwei statt mit derzeit noch drei derartigen Einrichtungen auskommen. Knapp fünf Millionen Euro sind für die Erneuerung der Betriebstechnik in der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation (AIK) vorgesehen.
Rund 2,5 Millionen Euro wurden für den Neubau der Sporthalle in der Barnim-Kaserne bereitgestellt. Wenn alles planmäßig läuft, wird deren Übergabe spätestens im November erfolgen. Zudem werden auf dem bisherigen Biwak-Platz ein Kleinspielfeld mit Beachvolleyballplatz und weitere Sportanlagen entstehen.
Umfangreich sind zudem die Sanierungsarbeiten am Haus 18 in der Liegenschaft Strausberg-Nord. Dort ist der Standortservice des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Doberlug-Kirchhain untergebracht. Zu den kleineren Bauvorhaben gehören unter anderem die Sanierung des Wärmenetzes und der Trinkwasserversorgung in der Barnim-Kaserne sowie die Erneuerung der Einfriedung. Hinzu kommen noch diverse sogenannte zivil-militärische Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Zufahrten zur AIK und zur WBV Ost durch einen Kreisverkehrsplatz. Jörg Jankowsky verweist zudem auf die Zufahrt zur Barnim-Kaserne, die nach der Fertigstellung der Bahn-Brücke noch in diesem Jahr ausgebaut werden soll.
Beauftragte Firma in Insolvenz / Arbeiten sollen jetzt bis spätestens April beginnen Der Baubeginn für die zweite Spreebrücke in Werder hat sich verzögert.... mehr
Versammlung beschließt höhere Beiträge Tiefer indie Tasche müssen Grundstückseigentümerim kommenden Jahr greifen. Die Verbandsversammlung des Wasser-... mehr
In Liegenschaften der Bundeswehr in Strausberg (Märkisch-Oderland) sollen in diesem und im kommenden Jahr laut einem Bericht der „ Märkischen Oderzeitung... mehr
