Strausberg (DPA) In Liegenschaften der Bundeswehr in Strausberg (Märkisch-Oderland) sollen in diesem und im kommenden Jahr laut einem Bericht der „Märkischen Oderzeitung“ (Samstag) rund 50 Millionen Euro investiert werden. Das Blatt beruft sich dabei auf Angaben der Wehrbereichsverwaltung (WBV) Ost. Mehr als 18 Millionen Euro seien für die Erweiterung des Rechenzentrums, knapp 5 Millionen für die Erneuerung der Betriebstechnik in der Akademie für Information und Kommunikation vorgesehen. Weitere Gelder fließen unter anderem in den Neubau einer Sporthalle sowie die Sanierung des Wärmenetzes und der Trinkwasserversorgung der Barnim-Kaserne.
Die Bundeswehr ist dem Bericht zufolge mit 2400 Beschäftigten - 1400 Soldaten und 1000 Zivilangestellten - der weitaus größte Arbeitgeber in Strausberg und Umgebung. Seit Ende 1990 seien rund 200 Millionen Euro in die Infrastruktur des Standorts Strausberg investiert worden. In der heute rund 26 000 Einwohner zählenden Stadt hatte einst das Verteidigungsministerium der DDR seinen Sitz.
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