Letschin . Bildung und Tourismus, das sind die beiden Schwerpunkte, denen sich die Gemeinde Letschin 2008 besonders widmen will. Das sagte Bürgermeister Michael Böttcher auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde, bei dem auch verdienstvolle Letschiner geehrt wurden.
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Eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Jahr bleibt für Letschin die Sicherung des Schulstandortes. Das machte Michael Böttcher am Freitagabend auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde deutlich. Für ihn sind Bildung und Erziehung wesentliche Faktoren, die die Zukunft der Gemeinde mitbestimmen.
Der Bürgermeister erläuterte den Gästen, unter denen sich auch Landtagsabgeordnete Jutta Lieske und Landrat Gernot Schmidt befanden, dass Letschin im Bereich Bildung vieles erreicht habe. Er verwies auf die Auszeichnung "Familienfreundliches Dorf", die dem Ortsteil Letschin im vergangenen Jahr verliehen wurde, auf den ausgezeichneten Ruf, den sich die Letschiner Kita mit ihrem pädagogischen Konzept erwarb und auf die breite Unterstützung, die der Bildungsbereich in Letschin erfahre. Böttcher lobte die Fördervereine der Kitas und Schulen für deren überdurchschnittliches Interesse und dankte allen ehrenamtlichen Helfern für das, was sie für die Kitas, Schulen und die Jugendarbeit in Letschin geleistet haben. Zugleich mahnte er, in diesem bürgerschaftlichen Engagement nicht nachzulassen. Denn die Bemühungen um den Erhalt der Bildungslandschaft in Letschin ließen sich nur gemeinschaftlich umsetzen.
Böttcher machte aber auch deutlich, dass das Wollen der Letschiner allein nicht reicht, um ihre Schulen langfristig zu sichern. Deshalb appellierte er gemeinsam mit Norbert Kaul, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, an die Landesregierung. Sie solle zu Letschin stehen, wenn sie von Chancengleichheit und Schulen in Wohnortnähe spricht.
Eine ähnlich offene Diskussion wie zu den Kitas und Schulen wünscht sich Böttcher auch, wenn es um den Tourismus geht. In ihm sieht der Bürgermeister neben dem Handwerk und Dienstleistungsgewerbe das dritte wirtschaftliche Standbein der Gemeinde. Naturschutz und Tourismus sind für ihn kein Widerspruch. Natur erhalten heiße auch, den Lebensraum der Menschen bewahren - und zu dem gehörten Arbeitsplätze.
Böttcher sprach auf dem Neujahrsempfang aber auch davon, dass Letschin, um ein funktionierendes Gemeinwesen zu bleiben, weiterhin der ehrenamtlichen Mitarbeit vieler bedarf. "Diese Arbeit in Vereinen, Bürgerinitiativen, bei der Feuerwehr und in der Jugendarbeit kann nicht hoch genug angerechnet werden", betonte er. Um dieses Engagement zu würdigen, wurden am Freitagabend verdienstvolle Bürger aus fast allen Ortsteilen Letschins geehrt.
l Ortwig:
Otmar Krause,
l Neubarnim:
Gabriela Friedrich,
l Kiehnwerder:
das gesamte Festkomitee, das die 250-Jahrfeier vorbereitet hatte,
l Groß Neuendorf:
Karin Rindfleisch.
l Kienitz:
Carmen Frohloff
l Sietzing:
Hans-Martin Prenzlow und Caren Blaesing
l Letschin:
Wenke Lehmann,
Waltraud Bergemann,
Simone Philipp,
Manfred Nickel
und Mirko Nowitzki
l Steintoch:
Elke Schwetschke
l Sophienthal:
Klaus Brauer
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