Potsdam . Das Land Brandenburg kann nach Einschätzung von SPD-Fraktionschef Günter Baaske einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Weltklimas leisten. Voraussetzung dafür sei die erfolgreiche Entwicklung der CCS-Technologie für Kohleverstromung, sagte er am Dienstag vor Journalisten in Potsdam. Bei dem Verfahren soll das klimaschädliche Kohlendioxid abgetrennt und unterirdisch gespeichert werden.
Nachdem die Mark bereits Vorreiter bei den erneuerbaren Energien sei, könne sie das auch bei der klimafreundlichen Stromerzeugung aus Braunkohle erreichen, meinte Baaske. Angesichts der am Nachmittag vom Kabinett vorgesehenen Verabschiedung der bis 2020 reichenden Energiestrategie hatten sich die SPD-Fraktion am Vormittag mit Energiefragen beschäftigt.
Nach der Entscheidung durch die Landesregierung werde die neue Strategie den Landtag voraussichtlich auf seiner Plenarsitzung im Juni beschäftigen, erläuterte Baaske. Nach dem Willen der SPD- Fraktion werde es jedoch nur dann neue Kohlekraftwerke in Brandenburg geben, wenn die CCS-Technologie auch funktioniere. Wenn das gelinge, könne die Technik in zahlreichen anderen Ländern eingesetzt werden. Zudem werde damit Druck auf die Erzeuger von Erdöl und Erdgas ausgeübt, meinte der SPD-Politiker.
Das bundesweit geplante Frauenhilfetelefon ist aus Sicht von Sozialminister Günter Baaske (SPD) gerade für Brandenburg sinnvoll. In dem Flächenland... mehr
Bad Belzig: Baaske dankt Jonny Schaffner „ So rot wie Blut … “ hätte der Blumenstrauß des Monats, den Günter Baaske (SPD), Wahlkreisabgeordneter... mehr
Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske (SPD) sieht bei der Vereinbarkeit von Beruf und häuslicher Pflege die Brandenburger Wirtschaft jetzt stärker... mehr
