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14 Kinder zwischen sechs und elf Jahren trainieren vier Tage lang sehr intensiv / Großer Spaß beim Wettbewerb im Mattenrutschen / Spielerlebnisse stehen im Vordergrund

Angermünder Handballcamp

Das Mattenrutschen sorgte für ein großes Gaudi. Beim Training in spielerischer Form vergaßen die Camp-Teilnehmer mitunter die große Kraftanstrengung.
Das Mattenrutschen sorgte für ein großes Gaudi. Beim Training in spielerischer Form vergaßen die Camp-Teilnehmer mitunter die große Kraftanstrengung. © Foto: Carola Voigt
Carola Voigt / 06.09.2017, 07:45 Uhr
Angermünde (MOZ) Ein viertägiges Handball-Camp mit Kindern zwischen sechs und elf Jahren ist beim HC Angermünde zum Ferienende absolviert worden. Bei der achten Auflage der Intersport-Handballschule waren diesmal nur 14 Kinder dabei -deshalb war für die jeweils vier Trainingseinheiten mit Monty Schröder auch nur ein Trainer aus der Kieler Handball-Hochburg als Campleiter angereist. Schröder ist Lizenztrainer in der Hansestadt und coacht dort die U 15 (C-Jugend) des THW Kiel.

Komplexe Unterstützung erhielt er aber von Übungsleitern und Spielern des HC Angermünde (Thomas Branding, Sven Kurth, Adrian Riedel). Die in anderen Jahren praktizierten Alters- und Leistungsgruppen entfielen bei so wenigen Teilnehmern. "Wir wollen deshalb nicht die klassische Handballschule durchführen. Wir nennen es einfach Trainingslager und machen das Beste draus. Vielseitigkeit ist Trumpf", erklärte Schröder.

Das Trainingslager wurde vielfältig und machte allen großen Spaß. "Am besten hat mir das Mattenrutschen gefallen. Das war sehr lustig", sagte am Ende der Woche Markus Branding.

Nach Begrüßung und Vorstellung war es mit einem Fangspiel als Erwärmung losgegangen. Es folgte ein zweimal zweistündiges Training, in dem Spielerlebnisse im Vordergrund standen. Außerdem gab es Übungen zum Verbessern der handballerischen Grundfertigkeiten wie Koordination, Prellen, Passen und Fangen sowie Torwurf von verschiedenen Positionen. Spielzüge in Kleingruppen und verschiedene Handball-Spielformen sowie das Angriff- und Abwehrverhalten wurden geübt.

Am dritten Tag mussten die müden Knochen erst einmal durch lustige Konditionseinheiten auf Matten in Wallung gebracht werden. Die Kinder watschelten, hüpften, krabbelten, sprangen und liefen im Entengang inklusive Rolle vorwärts über eine Matten-Strecke. "Das geht ganz schön in die Beine", gaben die meisten zu. Danach wetteiferten drei Gruppen im Mattenrutschen. Vier bis fünf Kinder nahmen immer wieder Anlauf und schmissen sich mit richtig viel Schwung auf die Matte, sodass diese möglichst weit rutschte. Wer zuerst am anderen Hallenende ankam, hatte gewonnen. Am letzten Tag gab es noch ein kleines Turnier.

Jeder Teilnehmer hatte für das Camp ein Trikot-Set bekommen. Zwischen den Trainingseinheiten wurden die Kinder mit Mittag, frischem Obst und Gemüse sowie kühlen Getränken versorgt. Thomas Branding, der aus HCA-Sicht das Sagen hatte, war trotz der mageren Beteiligung zufrieden. "Die Kinder haben viel Neues mitgenommen. In kleinen Wettkämpfen versteckt, machten die Übungen so viel Spaß, dass sie nicht einmal merkten, wie sie geschult werden."

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