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Ein Hingucker im Kreisverkehr

Tatkräftig: Andreas Brem, Olaf Wienecke, Carlo Arjanow und Fred Hilker (von links) waren am Sonntag für die Montage des Dreiecks zuständig.
Tatkräftig: Andreas Brem, Olaf Wienecke, Carlo Arjanow und Fred Hilker (von links) waren am Sonntag für die Montage des Dreiecks zuständig. © Foto: MZV/Handke
Eckhard Handke / 13.04.2014, 19:26 Uhr
Neuruppin (MZV) Seit Sonntagvormittag kann man die Ausmaße des neuesten Großkunstwerks am Kreisverkehr Zur Mesche/Certalgo-Ring sehen. Arbeiter haben dort mit der Montage des "Unmöglichen Dreiecks" begonnen.

Nur gut eine Stunde brauchten Andreas Brem, Olaf Wienecke und Carlo Arjanow von der Firma "Metallbau Jürgen Brehm" aus Neuruppin, um die dreiteilige Skulptur aufzustellen. Firmenchef Jürgen Brehm stand am Rand und machte Erinnerungsfotos. Fred Hilker von der Dachdeckerfirma Kirchhoff war mit einem Kranwagen zur Stelle, um die drei schweren Teile des Stahl-Grundgerüstes in die richtige Position zu hieven. Zunächst verschraubten die Brehm-Leute zwei Teile mit dem Fundament, danach wurde das obere Teil eingefügt und an den Seitenteilen befestigt.

Wegen der Aktion musste die Straße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wurde per Ampel geregelt. Da am Sonntagmorgen aber nicht viel los war, kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Die Sperrung, die von 8 bis 12 Uhr angesetzt war, konnte unmittelbar nachdem das Stahl-Gerüst aufgestellt worden war - noch vor 9 Uhr - wieder aufgehoben werden. Heute werden die farbigen Blechverkleidungen in den Staatsfarben von Italien und Deutschland am Kunstwerk des italienischen Architekten Carlo Vanni aus Neuruppins italienischer Partnerstadt Certaldo angebracht. Dann soll es aber keine weiteren Verkehrseinschränkungen in diesen Bereich mehr geben. Die offizielle Übergabe des "Unmöglichen Dreiecks" ist für Anfang Mai in Anwesenheit einer Delegation aus Certaldo geplant.

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Robby 14.04.2014 - 08:03:08

Typisch Neuruppin

Da sieht man mal wieder wo die Prioritäten der Stadt liegen. Da kann dann mal im Auftrag der "Kunst" an einem Sonntag gearbeitet werden. Sogar mit Verkehrseinschränkungen...

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