to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Dienstag, 27. Juni 2017
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Renate Meliß 11.04.2017 06:30 Uhr - Aktualisiert 12.04.2017 18:15 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

details/dg/0/

Ein Hochbeet für die Blumen

Danewitz (MOZ) Ein kühler Wind pfeift am Samstagmorgen um die Alte Schmiede in Danewitz. Etwa 26 Frauen und Männer haben sich hier schon vor 9 Uhr versammelt, um dem Winterdreck an den Kragen zu gehen. Ortsvorsteher Detlef Matzke begrüßt die Anwesenden und schon nach kurzer Zeit wird überall gehämmert, geklopft und gewerkelt.

details/dg/0/1/1565983/
 

In Aktion: Fast 30 Männer und Frauen rückten am Sonnabend dem "Winterdreck" zu Leibe

© Renate Meliß

Während auf dem Festplatz um die alte Eiche Feldsteine beräumt werden und die Backhütte einen neuen Fußbodenbelag bekommt, geharkt und Unrat gesammelt wird, ist ein Bagger an der Dorfstraße zugange. "Wir errichten hier eine Böschung. Das wird unser Hochbeet, auf dem dann noch Blumen gepflanzt werden", so Detlef Matzke. Geplant ist ein entsprechendes Arrangement anlässlich des 750. Jubiläums, das die Danewitzer vom 25. bis 27. August dieses Jahres feiern werden.

Vorgenommen haben sich die Dorfbewohner dafür eine ganze Menge. Der Ortsvorsteher weist auf den grünen Rasen des Bolzplatzes. "Hier wird das Festzelt stehen, in dem wir bereits am Freitagabend unser großes Jubiläum mit einem festlichen Auftakt beginnen werden. Dazu werden alle Vereine des Dorfes eingeladen wie der Kirchenbeirat, die Feuerwehr, die Jagdgenossenschaft, der Backofen- und der Anglerverein."

Der Samstag soll mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel starten, dem später der Festumzug folgen wird. Unter musikalischer Begleitung eines preussischen Spielmannzuges inklusive Schalmeien-Kapelle werden insgesamt 27 Bilder unter anderem von der Ersterwähnung Danewitz' im Jahre 1267, dem 30jährigen Krieg, den Pestjahren, dem Großbrand im Jahre 1826, dem Bau des Schulhauses 1832, der Kircheneinweihung und dem Bau der Backöfen 1850 bis hin zum Nachtwächter, der von 1912 bis 1955 in Danewitz für ein geregeltes Nachtleben sorgte, oder auch vom Bau der Eisenbahnlinie berichten. Bereits seit etwa einem Jahr erarbeiten Friedhelm Gesche und Monika Noack eine 60-seitige Festschrift, in der die gesamte Historie des Ortes aufgeschrieben ist und die man zur Feier erwerben kann. Weitere Arbeitsgemeinschaften haben sich gebildet, um die einzelnen Umzugsbilder auszuarbeiten und zu gestalten. So tüfteln zwei ältere Dorfbewohner gerade an einem großen Modellbild zur Darstellung des Dorfbrandes. Ein buntes Familienprogramm mit dem Auftritt verschiedener Künstler, Tanz im Festzelt, Höhenfeuerwerk sowie ein gemeinsames musikalisches Frühstück am Sonntag sind ebenso geplant wie Ausstellungen im Danewitzer Gemeindehaus.

Gegen Mittag versammelten sich die Teilnehmer des Frühjahrsputzes bei einem kleinen Imbiss. Detlef Matzke dankte allen für ihren Einsatz und die Bereitstellung der Technik.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion