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Koeppen auf der Siegerspur

 Jens Koeppen (CDU)
Jens Koeppen (CDU) © Foto: CDU
Dietmar Rietz / 24.09.2017, 21:11 Uhr - Aktualisiert 24.09.2017, 21:23
Schwedt/Angermünde (MOZ) Am Sonntagabend war Jens Koeppen auf der Siegerspur. Schon vor Auszählung der letzten Stimmen war klar: Der Direktkandidat derCDU holt das Direktmandat im Wahlkreis 57 und zieht erneut in den Bundestag ein. Die Wähler hatten es spannend gemacht: Hohe Briefwahlbeteiligung, viele unentschiedene Bürger und Wahlkampf bis zur letzten Stunde.

Bis zum Eingang der ersten Wahlergebnisse stieg noch einmal die Aufregung bei allen neun Direktkandidaten im Wahlkreis 57. Einige wollten einfach Stimmen für ihre Parteien holen, für andere stand die Karriere auf dem Spiel. Durch den mehrfachen Wechsel der Wählergunst 2009 und 2013 konnte sich bis Sonntag keiner der aussichtsreichsten drei Bewerber hundertprozentig sicher sein. Jens Koeppen (CDU), Stefan Zierke (SPD) und Andreas Büttner (Die Linke) wurden hoch gehandelt. Steffen John (AfD) war als Neuling nicht klar einzuschätzen.

Dann aber Jubel bei der CDU.Jens Koeppen (CDU) feierte mit Freunden im Wassersportzentrum Schwedt seine Wahlparty. Als die Hälfte der 384 Wahlbezirke von Barnim und Uckermark ausgezählt war, lag er schon deutlich deutlich vor den Mitbewerbern, und wurde von den Gästen als erfolgreicher Verteidiger des Direktmandats für den Bundestag gefeiert. „Ich sehe das als eine Bestätigung meiner Arbeit, dass mir die Wähler so viele Erststimmen gegeben haben. Das ist eine Anerkennung und ein Wählerauftrag. Gleich morgen geht die Arbeit weiter. Es geht um die Uckermark und den Barnim, wir müssen die Kreisgebietsreform verhindern und die Infrastruktur verbessern“, so Koeppen.

Die AfD hat nicht nur auf dem Lande ihr Ziel erreicht. Die Partei holte in vielen Orten der Uckermark extrem hohe Ergebnisse. Ungefähr jeder fünfte Uckermärker wählte AfD.

Nach Auszählung von 369 der 384 Wahllokalekam die CDU im Wahlkreis 57 bei den Zweitstimmen auf 28,5 Prozent, die AfD auf 21,1 Prozent, die Linke auf 18,4 Prozent, die SPD auf 17,0 Prozent. Die FDP auf

5,4 Prozent. Alle anderen liegen um 1 Prozent oder darunter.

Insgesamt 184?714 Wahlberechtigte waren im Wahlkreis 57 aufgefordert, ihre Stimme zur Bundestagswahl abzugeben. Die hohe Zahl ergab sich aus der Erweiterung des Wahlkreises. Zur gesamten Uckermark und dem Altkreis Eberswalde kam nun noch der Raum Wandlitz/Biesenthal hinzu. Auf dem Wahlzettel standen neun Direktkandidaten bei der Erststimme und 15 Parteien bei der Zweitstimme. Die Wahlbeteiligung lag ähnlich hoch wie 2013.

Im Angermünder Ortsteil Dobberzin standen zwei Wahlurnen – einmal für den Bundestag und einmal für den Ortsbeirat, der an diesem Tag auch gleich mitbestimmt wurde. In der Kreisstadt Prenzlau dauerte die Auszählung noch länger wegen derBürgermeisterwahl.

Bei Redaktionsschluss dauerte die Stimmauszählung bei allen Wahlen noch an.

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