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Friedhelm Brennecke 21.04.2017 06:30 Uhr
Red. Oranienburg, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Vermeintliche Bombe nur ein Tiefbrunnen

Sachsenhausen (OGA) Große Erleichterung stellte sich am Donnerstagmorgen in der Neubausiedlung "Zur Rolle" ein. "Zum Glück wurde dort kein explosiver Sprengkörper gefunden", freute sich auch Ortsvorsteher Jürgen Wruck, der allen an der Klärung des Verdachtspunktes Beteiligten ausdrücklich dankte. Die bereits im Dezember vorigen Jahres festgestellte Anomalie auf dem Grundstück mit der Nummer 20 entpuppte sich als Tiefbrunnen. Genauer gesagt, handelte es sich um Reste eines solchen Bauwerks. Ein Sperrkreis, von dem rund 850 Anrainer betroffen gewesen wären, darunter auch große Teile des Gewerbegebiets Sachsenhausener Straße, bleibt Sachsenhausen heute damit also erspart.

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Alles gut: Nur Reste eines Tiefbrunnens fanden sich in dieser Grube an, in der auch ein explosiver Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hätte liegen können.

© MZV

Jetzt kann die aufwendig installierte Anlage zur Grundwassersenkung abgebaut und die Grube zur Freilegung des Verdachtspunktes wieder verfüllt werden. Die Fachmänner des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) hatten nach Auswertung der Erkenntnisse nach dem Utra-Tem-Verfahren, mit dem durch Messungen auf die Geometrie des Verdachtskörpers im Boden geschlossen werden kann, bereits nur mit einem Zerscheller oder Teildetonierer gerechnet. Dass aus der Tiefe des Bodens nun gar keine Gefahr drohte, werde ausgewertet. Der KMDB arbeite stets daran, das Verfahren mit Ultra-Tem weiter zu optimieren, sagte Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm. Immer wenn mit diesem Messverfahren keine absolut zweifelsfreien Ergebnisse erzielt werden, würden Anomalien nach wie vor freigelegt, so Sylva Holm.

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