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Woidke unterstützt Bombardier-Belegschaft

Zeichen gesetzt: Ministerpräsident Dietmar Woidke nahm am Freitag an der Betriebsversamlung von Bombardier teil.
Zeichen gesetzt: Ministerpräsident Dietmar Woidke nahm am Freitag an der Betriebsversamlung von Bombardier teil. © Foto: HGA/Roland Becker
Roland Becker / 21.04.2017, 12:33 Uhr - Aktualisiert 21.04.2017, 14:03
Hennigsdorf (HGA) Ministerpräsident Dietmar Woidke hat am Freitag an der Betriebsversammlung von Bombardier teilgenommen und den Mitarbeitern alle politische Unterstützung zugesagt, um den Produktionsstandort Hennigsdorf zu halten. "Für mich ist es immens wichtig, dass der starke Bahnstandort Hennigsdorf erhalten bleibt", sagte er anschließend. Er hoffe, dass das Bombardier-Management sein bisheriges Konzept diesbezüglich überarbeite. Zudem wiederholte er die Bereitschaft, Bombardier mit Fördermitteln unter die Arme zu greifen. Allerdings verbindet er das bislang nicht mit der Forderung, damit auch die Produktion in Hennigsdorf zu erhalten : "Ob man das miteinander verbindet, muss man in den Verhandlugnen sehen." Ohnehin habe das Unternehmen bislang noch keinen Förderantrag gestellt.

Woidke räumte zudem ein, dass die Politik nur bedingt Einfluss auf die Entscheidungen eines Weltkonzerns habe. Die Hennigsdorfer Produktion zu erhalten, "wird ein harter Kampf. Aber der Zug ist für Hennigsdorf noch nicht abgefahren."

Vonseiten der Konzernleitung erfuhren die Mitarbeiter am Donnerstag nichts Neues. Nach den bisherigen Plänen droht der Abbau von 900 Arbeitsplätzen.

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