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Skulpturen für einen Radweg

Juroren bei der Sichtung: 17 Entwürfe waren für die 5. Werkstatt im Freien eingegangen.
Juroren bei der Sichtung: 17 Entwürfe waren für die 5. Werkstatt im Freien eingegangen. © Foto: Anne Schulz
Olav Schröder / 18.05.2017, 06:20 Uhr
Bernau/Biesenthal (MOZ) Die Teilnehmer der 5. Werkstatt im Freien in Biesenthal stehen fest. Für das deutsch-polnische Bildhauersymposion im September hat eine Jury Künstler aus Polen, Brandenburg und Berlin ausgewählt. 17 Bewerbungen lagen für die Teilnahme hierfür vor.

Die Stadt Biesenthal und der Verein "Kultur im Bahnhof" veranstalten das Bildhauersymposion, das in diesem Jahr in Kooperation mit der Partnerstadt Bernau stattfindet. Mit dieser Zusammenarbeit wird erstmals auch die Biesenthaler Stadtgrenze gleichsam überschritten. An dem Symposium nehmen jeweils vier Künstler aus Polen und aus Deutschland teil.

Ziel der Künstlerbegegnung ist die Aufstellung von Skulpturen entlang des Fernradwanderwegs Berlin-Usedom/Wollin. Die 5. Werkstatt im Freien findet vom 3. bis 23. September auf der Wiese am Schlossberg in Biesenthal statt (Wehrmühlenweg). Eine Begleitausstellung mit Skizzen und Entwürfen ist in Bernau zu sehen.

Als Initiatorin und Kuratorin freute sich die Biesenthaler Bildhauermeisterin Anne Schulz über die große Resonanz, die auf den Aufruf zur Teilnahme am Symposion einging. 17 Bewerbungen lagen vor. Die Bewerber hatten Skizzen und nach Möglichkeit auch ein Modell der Skulptur eingereicht, die sie realisieren wollen. Die Teilnehmer sind:

Tadeusz Swiniarski (Klodzko/Polen): "Spring!" aus etwa zwei Millimeter starkem Blech, geschweißt;

Stanislaw Kilarecki (Nysa/Polen): "Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer" aus Edelstahl und Findling/en;

Ryszard Litwiniuk (Warsaw/Polen): "Das Brückenprojekt" aus Hartgestein oder Sandstein ;

Andrzej Kolodziejcyk (Poznan/Polen): "Menschen im Kreis" aus drei Millimeter starkem Stahlblech und quadratischem Profilstahl zehn bis 14 Millimeter;

Anne Schulz (Biesenthal): "Verblauung" aus Märkischem Findling, Hornfels 2,5 Tonnen;

Sarah Esser (Berlin): "Into the Blue" aus Sandstein, Metallplatte poliert;

Yauhenia Usimava (Berlin/Weißrussland): "Balder" aus Sandstein;

Fabian Bruske (Berlin): "Dive" aus Sandstein;

Co-Kuratorin Emerita Pansowova (Prenden/Slowakei)wird eine freie Arbeit aus Sandstein außerhalb des Projekts auf der Wiese erarbeiten.

Die Jurymitglieder waren Emerita Pansowova, Sabine Mirike, Lena Bonsiepen, Carsten Bruch, Dominique Rabe, Andrzej Brzostowski, Peter Gärtner, Sabine Oswald und Inge Buse, die in einer mehr als zweistündigen Sitzung die eingereichten Entwürfe sichteten und die Teilnehmer auswählten.

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