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Drei Frankfurter Pädagogen für Lehrerpreis nominiert

Thomas Gutke / 19.05.2017, 06:56 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Birgit Behnke, Hannelore Heinemann und Frank Heinrich aus Frankfurt sind in diesem Jahr für den Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreis nominiert. Die Auszeichnung wird am 23. Mai bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bildungsminister Günter Baaske (beide SPD) an je eine Lehrkraft aus jedem Landkreis oder kreisfreien Stadt verliehen. Außerdem vergibt der Minister einen Sonderpreis.

Birgit Behnke ist Klassenlehrerin einer dritten Klasse an der Grundschule Mitte. Die Deutsch-, Mathematik- und Musiklehrerin leitet die Fachkonferenz für den Bereich Anfangsunterricht und engagiert sich hier für eine stete Verbesserung der Unterrichtsqualität. Mit den Kooperationskitas koordiniert sie zuverlässig den Austausch zwischen Kindertagesstätten und Schule. Die von Kollegen wie Eltern geschätzte Pädagogin organisiert zudem Spiel- und Lernnachmittage, bei denen Vorschüler erste Erfahrungen mit dem Lernen sammeln.

Dass sich der Polnisch-Unterricht zum Markenzeichen am Liebknecht-Gymnasium entwickelt hat, ist vor allem auch Hannelore Heinemann zu verdanken. Sie rief deutsch-polnische Schulprojekte ins Leben und hält engen Kontakt zu Partnereinrichtungen. Seit 2005 betreut sie das Latarnia-Projekt - eine Kooperation mit dem Gimnazjum Nr. 2 in Slubice. Dabei lernen polnische und deutsche Schüler der 7. bis 9. Klasse in gemeinsamen Unterrichtsstunden. Außerdem begleitet und berät sie polnische Schüler, die ihr Abitur in Frankfurt machen.

Biologie-Lehrer Frank Heinrich vom Gauß-Gymnasium organisierte vor mehr als 20 Jahren mit anderen die erste Biologie-Landes-olympiade. Inzwischen haben sich über 20 000 Kinder beteiligt, auch dank des Engagements von Frank Heinrich als Landesbeauftragter des Wettbewerbs. Er koordiniert die Begabtenförderung im Fach Biologie an seiner Schule und im Land, arbeitet aktiv im Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler und begleitet Gaußianer erfolgreich zu Wettbewerben wie "Jugend forscht".

Landesweit wurden 50 Lehrerinnen und Lehrer nominiert. Vorschläge konnte jeder machen - Schüler, Eltern, Schulleiter oder Schulträger. Jeder Einzelvorschlag musste aber von der Schulkonferenz als gewählter Vertretung aller Eltern, Schüler und Lehrkräfte getragen sein. Vergeben wird der Preis zum sechsten Mal.

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