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Joachim Eggers 19.05.2017 22:32 Uhr
Red. Erkner, erkner-red@moz.de

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SV Woltersdorf blitzt mit Hilferuf ab

Woltersdorf (MOZ) Der SV Woltersdorf hat es abermals nicht vermocht, von der Gemeinde einen höheren Zuschuss für seine Mietzahlungen an den kommunalen Eigenbetrieb Sportstätten zu bekommen. Die Gemeindevertretung vertagte am Donnerstagabend nach gut einstündiger Diskussion eine Beschlussvorlage, die drei Abgeordnete der Fraktion "Unser Woltersdorf" mit Wilhelm Diener (FDP) eingebracht hatten. Sie sah vor, dem Verein 58 000 statt 50 000 Euro zu gewähren. Die Mietzahlungen des Vereins belaufen sich auf rund 100 000 Euro.

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Mehr als 50 Vereinsmitglieder verfolgten die Diskussion - so viele, dass eine Reihe von ihnen im dicht gedrängten Ratssaal stehen mussten. Am Ende stimmten zehn Gemeindevertreter für den Vorschlag von Daniel Lohse (CDU), keinen Beschluss zu fassen, acht dagegen. Die verlangten 8000 Euro gebe der Haushalt nicht her, sie müssten bei anderen freiwilligen Aufgaben gestrichen werden, sagte Sozialamtsleiterin Jenny Loponen.

Die konkreten Folgen für den Sportverein blieben unklar. Immer wieder war in der Debatte von der Kündigung der Nutzungsverträge die Rede - was nichts anderes hieße, als den Sportbetrieb des Vereins einzustellen.

Die Woltersdorfer haben vor Jahren beschlossen, dass ihr Eigenbetrieb von den Nutzern das verlangt, was Kalkulationen ergeben. Die Nutzungsgebühren werden dann von der Gemeinde bezuschusst. Dieses Wechselspiel von linker und rechter Tasche soll Transparenz und ein Bewusstsein für die Kosten bei den Nutzern schaffen.

Fraktionsübergreifend äußerten Abgeordnete Kritik am Sportverein. Dessen Finanzgebaren sei intransparent, es fehlten Nachweise, die seit Jahren verlangt würden. SVW-Vorsitzender Stefan Richter sagte nach der Sitzung der MOZ, er sei nicht verpflichtet, Details offenzulegen. Die Unterlagen, die die Abgeordneten hätten, würden beim Finanzamt reichen, um einen Freistellungsbescheid zu bekommen. Viele Abgeordnete verwiesen auch auf die große Bedeutung des Vereins für die Kinder- und Jugendarbeit im Ort.

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