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Olav Schröder 18.06.2017 21:50 Uhr - Aktualisiert 19.06.2017 18:20 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Eine Gemeinschaft feiert Jubiläum

Biesenthal (MOZ) Auf den Menschen ausgerichtet präsentiert sich das Amt Biesenthal-Barnim nach 25 Jahren seines Bestehens. So stellte Amtsdirektor André Nedlin die Verwaltungsgemeinschaft auf der Jubiläumsveranstaltung vor. Die Bürgermeister unterstrichen den Erhalt der Selbstständigkeit der Kommunen.

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25.Jahrfeier Amt Biesenthal Barnim-Ausgezeichnete Buerger

© MOZ/Sergej Scheibe

Heute gehören dem Amt Biesenthal-Barnim die Stadt Biesenthal mit Danewitz und die Gemeinden beziehungsweise Ortsteile Melchow mit Schönholz, Sydower Fließ mit Grüntal und Tempelfelde, Breydin mit Trampe und Tuchen-Klobbicke, Rüdnitz und Marienwerder mit Marienwerder, Ruhlsdorf und Sophienstädt an.

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25 Jahre Amt Biesenthal

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

25 Jahre Amt Biesenthal Barnim © MOZ / Sergej Scheibe

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1992 war das Amt im Zuge der Neugliederung in Brandenburg mit den Unterschriften der Bürgermeister der Stadt Biesenthal und der damaligen Nonnenfließgemeinden gegründet worden. Als erster und langjähriger Amtsdirektor baute Hans-Ulrich Kühne die anfänglich noch kreisüberschreitende Verwaltungsgemeinschaft auf und behauptete sie zwischen den beiden größeren Nachbarn Bernau und Eberswalde. Im Zuge der Gebietsreform 2003 kamen auch Rüdnitz und Marienwerder hinzu. Spechthausen wechselte in die Stadt Eberswalde.

André Nedlin, der die Position des Amtsdirektors vor viereinhalb Jahren übernahm, ließ bei der Festveranstaltung im Strandbad Wukensee am Beispiel einer Fahrradtour im geographischen Dreieck zwischen Rüdnitz, Trampe und Marienwerder die Entwicklung des Gemeindeverbunds und der einzelnen Orte Revue passieren. In 25 Jahren seien 82,5 Millionen Euro investiert worden, 57,6 Millionen davon mit Unterstützung der EU, des Bundes oder des Landes. Nedlin hob unter anderem hervor, dass es für jedes Kind einen Kita-Platz in vielfältiger Trägerschaft gebe, drei Schulen die Grundlage für eine gute Ausbildung der Kinder legen, an elf Standorten engagierte freiwillige Feuerwehren den Brandschutz sichern und viele soziale und kulturelle Aktivitäten anzutreffen sind, von Angeboten für Kinder und Jugendliche bis zum Seniorenalter, von heimatkundlichen Einrichtungen bis zu Natur- und Freizeitaktivitäten. "Auf unsere Bürger können wir stolz sein", unterstrich er, wünschte sich aber auch, dass das Erreichte bei der Entwicklung der Infrastruktur, der Baugebiete und der Wirtschaft öfter einmal beachtet werde. Gleichwohl gebe es noch einiges zu tun. Nedlin nannte den dringend notwendigen Lückenschluss im Radwegenetz, insbesondere zwischen Wullwinkel und Biesenthal, sowie die Verbesserung des Schienennahverkehrs.

Nicht nur Glückwünsche und ein Ölgemälde überbrachte Henryk Helwing, Bürgermeister der Partnergemeinde Nowy Tomysl. Er teilte mit, dass in Absprache mit dem Amtsdirektor ein Austausch von Mitarbeitern der Verwaltungen zur Vertiefung der Partnerschaft erfolgen soll.

Ein einheitlicher Tenor lag den Ansprachen der sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den amtsangehörigen Kommunen zugrunde. Bei leicht steigenden Einwohnerzahlen müsse sich angesichts der Kreisreform niemand Sorge um das Amt Biesenthal-Barnim machen, sagte Biesenthals Bürgermeister Carsten Bruch. Nicht nur die Infrastruktur habe sich in dem modernen Amt positiv entwickelt. 25 Jahre lang sei die Eigenständigkeit der Gemeinden bewahrt und ihre Lebensfähigkeit gesichert worden. Die Bildung des Amtes sei die richtige Entscheidung gewesen, um die Finanz-, Planungs- und Personalhoheit zu behalten, bekräftigte der Breydiner Bürgermeister Peter Schmidt. Marienwerder habe "nur profitiert", so Bürgermeister Mario Strebe und nannte den Erhalt von Kita und Schule samt Personal. Eine "kluge Straßenbaustrategie" und den Zuzugswunsch junger Familien nannte Melchows Bürgermeister Ronald Kühn. Rüdnitz habe mit dem Eintritt in das Amt seine Selbstständigkeit bewahrt und werde gut betreut, unterstrich Bürgermeisterin Christina Straube. Und Simone Krauskopf als Stellvertreterin in Sydower Fließ ließ schließlich alle Gäste, darunter viele frühere Bürgermeister wie Thomas Kuther, Heinz Wieloch und Wolfgang Lindt sowie aktuelle Amtskollegen von Bernau über Panketal bis Wandlitz auf das Amt, seine "große Kompetenz und sehr kurzen Kommunikationswege" anstoßen. Für die gelungene musikalische Begleitung sorgten Cindy Giersch, Jörg Sweikowski, Hanna Haberkorn, Ella Mae und Celine Hoffmann.

Die Ehrennadel des Amtes erhielten: Gerda Schmidt, Pfarrer Christoph Brust, Kathleen Messal, Manfred Tucholl, Pfarrer i.R. Werner Schröer, Wolfgang Lindt, Udo Springer, Petra Petschkow, Siegmund Kornblum, Ruth Grabert, Kerstin Holschke und Helmut Kessel (die beiden letzteren waren verhindert).

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