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Kerstin Unger 19.06.2017 06:00 Uhr - Aktualisiert 19.06.2017 11:44 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Mit Herzblut und Leidenschaft

Herzsprung (MOZ) Einen langen Tag hatten am Sonnabend die freiwilligen Feuerwehrleute aus Herzsprung und ihre Gäste. Nach dem Stadtfeuerwehrtag der Angermünder Feuerwehr blieben viele Akteure und Begleiter gleich zum Jubiläumsfest der Gastgeber.

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Alles muss am Platz sein: Die Welsower Mannschaft bereitet sich auf den Löschangriff vor. Sie belegte Platz 3.

© MOZ/Kerstin Unger

Um 9 Uhr wurden am Sonnabend die Wettbewerbe auf dem Herzsprunger Sportplatz eröffnet. 19 Teams nahmen am Wettkampf im Löschangriff Nass teil. Selbst die Allerjüngsten aus der Kids-Feuerwehr zeigten ihr Können außer Konkurrenz. Die Jugend machte den Anfang im Löschangriff, ehe das einzige Frauenteam aus Greiffenberg und die elf Männerteams an der Start gingen. Für die Besten gab es Pokale. Mit der absoluten Bestzeit von 32,05 Sekunden und einem Vorsprung von mehr als acht Sekunden auf Bölkendorf siegten die Männer aus Görlsdorf.

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90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Herzsprung

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Am 17.06.2017 feierte die Freiwillige Feuerwehr Herzsprung ihren 90. Geburtstag. © / Stefan Csevi

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Das lasse auf ein gutes Abschneiden beim Verbandsausscheid im September hoffen, meinte Stadtbrandmeister Jürgen Duckert bei der Siegerehrung. Sie fand im Anschluss an den Festumzug unter Führung der Schalmeienkapelle "Zur Bismarckeiche" Geesow mit historischer und moderner Fahrzeugtechnik statt. Danach begrüßte der Herzsprunger Ortswehrführer Erhard Kniebel alle Gäste, vor allem den Angermünder Bürgermeister Frederik Bewer, den Vorsitzenden des Uckermärkischen Feuerwehrverbandes Angermünde Lutz Timm und den Stadtbrandmeister Jürgen Duckert. Ohne Manuskript blickte er in einer kurzen Festrede auf die Vergangenheit der Wehr zurück. Mehr als 20 überwiegend männliche Grundstücksbesitzer schlossen sich 1927 zu einer freiwilligen Feuerwehr zusammen. Damals brannten öfter einmal Scheunen. Mit der Pferdespritze ging es zum Einsatz. Der erste fand in Serwest statt. "Man leistete auch damals schon dem Nachbarn Hilfe", bemerkte Erhard Kniebel.

Er erinnerte an den Wandel der Technik bis zum VW-Einsatzfahrzeug von 2003 und der leistungsstarken Pumpe, die 1800 Liter pro Minute hergibt und an den Umbau des Gerätehauses 2002 mit Fördermitteln, nachdem das damalige Löschfahrzeug LO mit Vorbaupumpe nicht in die alte Traktorengarage des VE-Gutes passte.

Der Ortswehrchef dankte allen, die mitgeholfen haben, das Fest zu organisieren. Dazu gehören der Dorfgemeinschaftsverein, der FKK- und Sportverein, der Feuerwehrverband und die Feuerwehr Angermünde sowie die Stadt. Auch seine Kameraden sagte er Dank für ihren Einsatz. Extra-Präsente gab es für Hiltraud und Klaus Welzin, aktive Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung und Wolfgang Bucher, der lange Jahre in der ersten Reihe gestanden hat.

Bürgermeister Frederik Bewer drückte seine Hochachtung vor der Leidenschaft, dem Herzblut und der Energie aus, die zum Dienst in der freiwilligen Feuerwehr dazugehören. Für eine interne Nachfeier der Jubilare spendierte er 180 Euro - 90 für die vergangenen und 90 bis die nächsten 90 Jahre.

Danach wurde ein weiteres Kapitel zumindest in der Ortswehrführung aufgeschlagen: Erhard Kniebel legt sie nach zwölf Jahren in jüngere Hände - wegen gesundheitlicher Gründe schon drei Jahre bevor er die Altersgrenze erreicht. Zuvor war er zum Oberbrandmeister befördert worden und versprach, der Wehr in der Alters- und Ehrenabteilung treu zu bleiben. Als sein Nachfolger wurde nach einer Beförderung zum Löschmeister René Holzkämper berufen.

Lutz Timm beendete den offiziellen Teil ebenfalls mit einer Ehrung Ehrhard Kniebels, indem er ihm für besondere Verdienste das Ehrenzeichen des Uckermärkischen Feuerwehrverbandes in Bronze ans Revers heftete.

Mit Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Demonstration einer Fettexplosion, Spielangeboten des Feuerwehrverbandes, Kuchenbüfett des Dorfvereins und anderen Höhepunkten wurde dann im und um das Festzelt gefeiert. Die Geesower Kapelle gab noch ein kleines Konzert. Abends und bis in die Morgenstunden sorgten die Live-Band "Feel Four Fine und DJ Frank Iven für Musik zum Tanzen.

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