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Patrik Rachner 19.06.2017 21:11 Uhr
Red. Falkensee, redaktion-fks@brawo.de

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Neue Pläne am Thälmann-Platz

Elstal (MOZ) Für den Wohnungsmarkt nicht unerheblich: Am Ernst-Thälmann-Platz in Elstal soll nach Willen eines Investors eine neue Wohnanlage entstehen. Erste Pläne dazu wurden nun durch einen Architekten öffentlich präsentiert. Mehr als 50 Wohnungen könnten entstehen, sofern die Gemeindevertreter und die Verwaltung in Wustermark sowie die kreisliche Baubehörden grünes Licht erteilen. Noch allerdings befinden sich die Akteure in der anfänglichen Abstimmungsphase. Ob das Projekt wirklich realisiert werden kann, ist deshalb noch unklar. Die Rahmenbedingungen müssen schließlich passen.

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Am Thälmannplatz könnten 50 neue Wohneinheiten entstehen.

© privat

Am Thälmann-Platz existiert bereits seit den 1930er Jahren ein historisches Gebäudeensemble, das letztmalig zu DDR-Zeiten 1984 saniert wurde, nachdem sowjetische Soldaten dort gewohnt hatten. Nach der Wende wurde das Objekt von der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH (GWV) Ketzin bewirtschaftet. Nun, so die Prämisse für den Eigentümer und Investor, sollen die rund 70 alten Wohneinheiten parallel zum neuen Projekt nach Möglichkeit gleich mit saniert werden, so Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos). "Sollte die gewünschte Verdichtung durch den Neubau kommen, wäre die energetische Sanierung des alten Gebäudebestandes wichtig", betonte er. "Aus Sicht der Verwaltung ist das durchaus notwendig. Darauf werden wir auch achten."

Vom Stil her soll sich das neue in das alte Ensemble einfügen. Der Architektenentwurf wurde laut Angaben des Bürgermeister im Hauptausschuss der Gemeinde grundsätzlich positiv bewertet. Essenziell sei bei dem Vorhaben allerdings auch, dass gemäß der entsprechenden Satzung auch Stellplätze geschaffen werden, um das bisherige wilde Parken zu vermeiden. "Das ist uns zugesichert worden." Mit dem Projekt verbunden ist aber auch, dass die bestehende Kleingartenanlage unberührt bleibt. "Es wird in keiner Form einen Eingriff geben. Die Gartenanlage ist und bleibt eine Oase."

Wenngleich auch ein neuer Spielplatz entstehen soll, besteht noch Klärungsbedarf in anderer Hinsicht.Geklärt werden muss etwa noch das Thema Zufahrten. Weiterhin ist die Nähe zu einem Waldgebiet nicht ganz unproblematisch. "In Summe gibt es noch mehrere Fragezeichen. Die Grundintention ist aber positiv, schließlich wollen wir weiter günstigen Wohnraum schaffen", so Schreiber. Deshalb wird auch im Ortsbeirat Elstal nach einer erneuten Vorstellung nochmal über das Bauvorhaben gesprochen werden. Die Altbewohner und Interessierten könnten sich dann einbringen.

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