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Medaillen und ein blaues Auge

Kämpft sich auf das Podest: Fabian Friedrich belegt im Wettkampf der U 15 den zweiten Platz.
Kämpft sich auf das Podest: Fabian Friedrich belegt im Wettkampf der U 15 den zweiten Platz. © Foto: Verein
Emma Alberta Ernst / 22.02.2017, 06:44 Uhr
(MOZ) und Dirk Schaal

Hamburg. Die Nachwuchs-Kämpfer des 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau machte sich auf große Reise zu einen internationalen Turnier mit 333 Sportlern aus acht Nationen. Am Ende wurden die Bernauer mit ihren vielen Erfolgen in den verschiedenen Gewichtsklassen bester deutscher Verein.

Es war schon eine gewisse Aufregung bei den jungen Athleten zu spüren, als der 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau in Richtung Hamburg aufbrach. Dort warteten viele international erfolgreiche Gegner beim gut besetzten Turnier.

Auf sehr hohem Niveau wurden alle Kämpfe ausgetragen. Am ersten Tag war Fabian Fünfstück der Erste, der für die Bernauer an den Start ging. Er konnte auch im Wettkampf sein Können abrufen, behielt durchweg einen kühlen Kopf und gelangte schließlich ins Finale. Dort musste er sich nach harten Kampf gegen Maximilian Pick geschlagen geben und errang einen sehr guten zweiten Platz.

Laurens Becker und Tim Wilhelm starteten in der selben Gewichtsklasse. Tim Wilhelm, der das erste Jahr in der U 21 antritt, kämpfte sehr gut, war am Ende jedoch mit einem gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen nicht wirklich mit der gezeigten Leistung zufrieden. Laurens Becker kämpfte sich bis ins Finale. Dort traf er auf einen sehr dominanten Gegner. Für seine guten Kämpfe nahm er nicht nur eine Silbermedaille, sondern auch ein blaues Auge mit nach Hause. Fridolin Vach, der ebenfalls im ersten Jahr in der U 21 ist, dominierte seine Gewichtsklasse und holte sich den ersten Platz. Die übrigen Barnimer Wettkämpfer reisten später an und bestritten ihre Kämpfe am zweiten Tag.

In der U 15 kämpften Fabian Friedrich und Max Wittkowski in der gleichen Gewichtsklasse. Da Max Wittkowski leider die ersten beiden Kämpfe verlor, konnte ihn sein dritter, welchen er gewann, nicht mehr aufs Podest bringen. Fabian Friedrich gewann in seinem Pool die Kämpfe, die ihn dann ins Finale brachten. Dort reichte es jedoch nicht für den Sieg, sondern "nur" für einen guten zweiten Platz. Niklas Wehr und Florian Fünfstück zeigten sich ebenfalls gut in ihren Kämpfen, mussten sich am Ende aber ihren Gegnern geschlagen doch geben. Für beide reichte es leider nicht für einen Podestplatz.

In der U 18 bis 60 kg kämpften sowohl Fynn Trarbach, als auch Benjamin Vach. Während es für Fynn Trarbach mit zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen leider nur für einen 7. Platz reichte, ging Benjamin Vach dominant durch alle seine Kämpfe im Turnier. Durch sein Können und den einen oder anderen Ausheber gewann er auch das Finale und stand am Ende des Tages ganz oben auf dem Treppchen. Auch Alexa Frei zeigte trotz angeschlagenen Gesundheitszustandes ihren enormen Kampfgeist und konnte sich nach drei gewonnenen Kämpfen über ihre Goldmedaille riesig freuen. Angelina Lindenau kämpfte sich sicher durch ihren Pool und stand dann im Finale. Hier ging es sehr knapp zu und Angelina Lindenau musste sich aufgrund von zwei Punkten Unterschied mit der Silbermedaille zufrieden geben.

Benedict Schulz und Malte Friedrich hatten es in gut besetzten Gewichtsklassen mit starken Gegnern zu tun. Hier zeigten beide ihr kämpferisches Können, schafften am Ende jedoch jeweils nur den fünften Platz. Arthur Albrecht, der im ersten Kampf eine Niederlage erlitt, kämpfte sich durch die Hoffnungsrunden auf einen sehr guten und verdienten Bronzerang. Auch Kevin Romanowski bestritt gute Kämpfe und gewann ebenfalls eine Bronzemedaille.

In der Gewichtsklasse von Lukas Wittich (U 18, -81 kg) ging es hoch her. Nach einem vorzeitig gewonnenen Kampf, musste Lukas Wittich im zweiten leider eine Niederlage einstecken, holte sich aber nach einem weiteren Sieg den zweiten Platz. In der nächst höheren Gewichtsklasse, in der er ebenfalls an den Start ging, war er seinen Gegnern überlegen und konnte sich hier eine weitere Medaille sichern: Gold! Damit war ein erfolgreiches Wochenende für die Bernauer Wettkämpfer auch schon wieder vorbei.

Bei einer Teilnehmerzahl von 333 Sportlern aus acht Nationen war es auch für alle wieder schön, Freunde aus anderen Vereinen zu treffen. Der 1. Ju-Jutsu Verein Bernau war beste deutsche Mannschaft und auch international lag nur der schwedische Verein davor.

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