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Thomas Gutke 17.07.2017 19:40 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

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Stadtverordnete für neues Praxismodell

Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Stadtverwaltung wird mit der Kassenärztlichen Vereinigung Gespräche über die Einrichtung einer RegioMed-Praxis aufnehmen, sollte ab 1. Oktober kein niedergelassener Hautarzt mehr in Frankfurt praktizieren. Das haben die Stadtverordneten beschlossen. Sie folgten damit einem Antrag von Mitgliedern aus dem Sozialausschuss, die damit einen dermatologischen Notstand abwenden wollen.

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Ende September geht die letzte niedergelassene Hautärztin in Frankfurt in den Ruhestand. Zwar sind im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikums zwei anteilig besetzte Kassenarztsitze angesiedelt. Doch Termine gebe es dort für dieses Jahr keine mehr, berichtete Renate Berthold vom Bürgerbündnis. Die KVBB hat deshalb auch eine drohende Unterversorgung für Frankfurt anerkannt und stellt Fördermöglichkeiten bereit.

Um in Randregionen die medizinische Versorgung sicherzustellen, hat die KVBB das Modell der RegioMed-Praxis entwickelt. Es ist für Mediziner gedacht, die das finanzielle Risiko der Selbstständigkeit scheuen. In RegioMed-Praxen sind Ärzte angestellt. "Die bereitgestellte sachliche und personelle Infrastruktur, flexible Arbeitszeitmodelle, insbesondere der fach- und sektorenübergreifende Ansatz, bieten den Ärzten sehr gute Bedingungen für die medizinische Behandlung und Betreuung ihrer Patienten", heißt es auf der Internetseite der KVBB.

"Wir müssen die wenigen Chancen, die wir haben, nutzen", betonte Renate Berthold mit Blick auf die Schwierigkeiten, junge Ärzte nach Frankfurt zu holen. Der Sozialausschussvorsitzende Tilo Winkler (SPD) ergänzte, man wolle ein Zeichen setzen. "Engpässe drohen auch in anderen Bereichen."

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