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Olav Schröder 28.07.2017 08:00 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Signal für mehr Mietwohnungen

Biesenthal (MOZ) In Biesenthal gibt es einen zusätzlichen Bedarf an Mietwohnungen. Dies hat der Bauausschuss signalisiert. Er plädierte dafür, dass im "Wohngebiet an der Kirschallee" nicht nur weitere Eigenheime, sondern auch Mietwohnungen entstehen.

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Von der Schützenstraße fällt der Blick auf den noch unbebauten Bereich des Wohngebiets Kirschallee.

© MOZ/Sergej Scheibe

Die Zeit des forcierten Wohnungsbaus fast ausschließlich durch Eigenheime ist vorbei. Viele Orte im Barnim schaffen die Voraussetzungen dafür, dass auch Mietwohnungen entstehen. Gedacht sind sie in der Regel für junge Leute, die von zu Hause ausziehen, für junge Familien sowie für ältere Menschen, die ein größeres Wohngrundstück aufgeben oder in die Nähe ihrer Kinder ziehen wollen. Gleich ist diesen Fällen oftmals, dass die Anwohner in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben wollen.

Für das Biesenthaler Areal östlich der Kirschallee im Bereich der Schützenstraße gibt es bereits seit 2003 einen gültigen Bebauungsplan. Einzelne Einfamilienhäuser sind dort entstanden, der Bau weiterer Eigenheime ist genehmigt. Der Bereich ist als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen.

"Wenn sich in Biesenthal ein Standort für den Bau von Mietwohnungen anbietet, dann sei es dieser Bereich", sagt der Bauaussschussvorsitzende Andreas Jahn (CDU/Pro D). Aktuell gehe es aktuelle lediglich darum, die Bereitschaft zu einer eventuellen Änderung der Bebauung zu signalisieren, so Jahn. Tatsächlich geändert werden sollte der Bebauungsplan erst, wenn ein Investor gefunden ist.

Dies bestätigte Pfarrer Christoph Brust von der Evangelischen Kirchengemeinde in Biesenthal. Nach den Vorstellungen des Gemeindekirchenrats soll das Kirchenland allerdings nicht einheitlich bebaut werden. So werde an eine zweigeschossige, maximal dreigeschossige Bauweise gedacht. Wichtig für das weitere Vorgehen sei es, die Vorstellungen der Stadt zu erfahren, ob beispielsweise Freiflächen und Grünflächen für die Allgemeinheit gewünscht werden oder ob auch sogenanntes stilles Gewerbe in Büro- oder Praxisräumen denkbar sei.

Die Miethäuser sollten an der Straße liegen, daran anschließend seien Reihen- und zum Stadtrand Einfamilienhäuser vorstellbar, skizzierte Andreas Jahn eine Bebauungsidee. Grünflächen würden ausgewiesen und an die Parkplätze für die Wohnungen sei zu denken. Es wäre gut, wenn ein Investor für das Gelände gefunden werde, so der Bauausschussvorsitzende. Dann sollte das Vorhaben auch in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt werden. Nach Auskunft der Verwaltung ist auch eine Änderung der bislang geplanten Straßenführung möglich.

Auch nach Auffassung von Dietrich Sagert (SPD) sollte die Bebauung auf drei Geschosse begrenzt werden. Ebenso sei die Anlage von Grünflächen wichtig. Dass es in Biesenthal einen hohen Bedarf an Geschosswohnungsbau und an altersgerechten Wohnungen gebe, bestätigte auch Peter Westen. Ebenso wie Hartmut Zerbe (beide sachkundige Einwohner) sieht auch er eine dreigeschossige Bebauung als denkbar an.

Dass in Biesenthal mit stetig wachsenden Einwohnerzahlen auch einmal wieder den Bedarf für eine weiterführende Schule geben werde, daran erinnerte Detlef Klix (BfB). Auch wenn dies eventuell erst in zehn oder 20 Jahren der Fall sein werde, sollte dafür auch eine Standortreserve vorgehalten werden.

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