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Polizei fahndet nach dreisten Betrügern

Kai-Uwe Krakau / 03.08.2017, 05:53 Uhr
Biesenthal (MOZ) Knapp drei Monate nach einem dreisten Betrugsversuch, bei dem drei Männer eine Frau in Biesenthal um viel Geld erleichtern wollten, hofft die Polizei, nun mithilfe von Phantombildern auf die Spur des Trios zu kommen. Am 5. Mai waren die drei mit einem weißen Transporter in der Bahnhofstraße vorgefahren. Einer der Männer bot der Anwohnerin am Gartentor an, eine Dachrinne des Nebengelasses für 180 Euro zu erneuern, was die Frau ablehnte. Während des Gesprächs stiegen die anderen beiden Männer aus dem vorm Grundstück stehenden Wagen aus, gingen mit Leitern und Dachrinnenteilen zum Nebengebäude und begannen mit der Arbeit. Als sie fertig waren, forderten sie von der Frau 2000 Euro. Als sie ihnen erklärte, dass sie so viel Geld nicht im Hause hatte, fuhren sie mit ihr zu einem Geldinstitut. Dort vertraute sich die Frau einer Bankmitarbeiterin an, die daraufhin das Kennzeichen des Transporters notieren wollte. Die Männer bemerkten das, stiegen ins Auto und verschwanden.

Während die Polizei Phantombilder von zwei Männern hat, gibt es eine Beschreibung des Komplizen, der mit der Frau am Gartentor im akzentfreien Deutsch gesprochen hatte. Er war zwischen 50 und 60 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und hatte kurzes dunkelblondes Haar.

Wer die Männer auf den Phantombildern erkennt oder weiß, wo sie sich aufhalten oder woanders ihre "Dienstleistungen" angeboten haben, wird gebeten, sich bei der Inspektion Barnim unter Telefon 03338 3610 zu melden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Polizei warnt vor Betrügern, die ihre Leistungen an der Haustür zunächst für verlockende Preise anbieten, um am Ende doch horrende Summen zu verlangen. Im Zweifel ist ein Anruf bei der Polizei ratsam.

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