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Kerstin Unger 12.08.2017 05:45 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Böller zum Geburtstag

Pinnow (MOZ) Rund 160 Gäste feierten am Freitag in der Pinnower Gutsscheune das 25-jährige Bestehen des Amtes Oder-Welse. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Erstmals trugen sich auch Partner aus dem Nachbarland ins Ehrenbuch des Amtes ein.

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Lebenswerk geehrt: Walter Müller aus Stützkow (M.) verewigte sich bereits zum zweiten Mal im Ehrenbuch. Amtsausschussvorsitzender Gerd Regler (l.) und Amtsdirektor Detlef Krause gratulieren.

© MOZ/Kerstin Unger

Der Termin der Festveranstaltung war ungewöhnlich. Zu 11 Uhr waren die Gäste eingeladen. Dennoch nahmen sich Vertreter aus allen fünf Gemeinden des Amtes, darunter Bürgermeister, Ortsvorsteher und Vereinsmitglieder, die Zeit zu kommen. Begrüßt wurden auch Partner von polnischen Kommunen, vom Landkreis und Nachbarkommunen. Es fehlten geladene Schönower. Ortsvorsteher Stefan Hildebrandt war dienstlich verhindert. Grund zum Feiern sehe der Ortsbeirat ohnehin nicht, teilte er mit. "Für den Ortsbeirat und für die Schönower Gemeindevertreter sind 25 Jahre Amt Oder-Welse nur eine faktische Zahl." Der Versuch 2012, sich nach Schwedt eingemeinden zu lassen, scheiterte am Votum der Gemeinde. Der Burgfrieden sei gelungen, so Stefan Hildebrand. Die Probleme seien geblieben und an den Straßen, Gehwegen und der Beleuchtung sichtbar. Dies sei den extremen Haushaltsproblemen der Gemeinde geschuldet.

Bei allen Problemen sei das Jubiläum ein Grund zum Feiern, sagten hingegen Jörg Gerber und Verena Siewert, Ortsvorsteher in Jamikow beziehungsweise Landin. "Es wurde einiges geschafft", sagte Verena Siewert. Das wurde auch mit einem Film belegt, der die Entwicklung des Amtes Oder-Welse und der fünf Gemeinden darstellte und die Bürgermeister zu Wort kommen ließ. Jede Menge Geld wurde in Straßenbau, Schul- und Kita-Sanierungen und Wohnungen investiert. Das größte Problem seien die 50 Prozent Arbeitslosigkeit gewesen, die mittlerweile bei zehn Prozent liege und die niedrigste in der Uckermark sei, so Amtsdirektor Detlef Krause.

Den Verwaltungsmitarbeitern wurde an diesem Tag für ihre Arbeit ebenso gedankt wie den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen im Amtsbereich. Hervorgehoben wurde auch die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit polnischen Partnern. In gemeinschaftliche Projekte flossen Millionen von Euro als Fördermittel. Über ihre Erfahrungen berichteten eine Vertreterin des polnischen Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur, der Landrat von Walcz und die Gemeindevorsteherin von Banie. Die beiden Letzteren, Bogdan Winkiewic und Teresa Sadowska, wurden in Würdigung ihrer Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit mit der Eintragung ins Ehrenbuch des Amtes Oder-Welse ausgezeichnet.

Die Eintragungen verdienstvoller Bürger ins Ehrenbuch sind Tradition und erfolgen immer am Jahrestag der Amtsgründung. Zum 25. Geburtstag wurden statt vier gleich zehn Personen und Vereine geehrt, weil so viele Vorschläge beim Amt eingegangen sind. In diesem Jahr trugen sich zudem ins Ehrenbuch des Amtes ein: Annette Gutschke vom Dorfgemeinschaftsverein Jamikow, Petra Birthler, Elisabeth Bibrack und Angela Rother vom Dorfgemeinschaftsverein Berkholz-Meyenburg, Edelgard Frischmuth für den Dorfverein Landin, Anita Reichelt und Christiane Kubik für den Ortsverein der AWO Pinnow, Heinz Profft vom Ortsverein Landin und Schiedsperson für das Amt, Marcel Duckert aus Landin als landwirtschaftlicher Unternehmer und Unterstützer der Gemeinde, Walter Müller aus Stützkow vom Verein "Haus am Strom" sowie die ehemalige Stellvertretende Amtsdirektorin Elfi Radloff aus Gramzow.

Mit Böllerschüssen der Landiner Garde wurden dann das Büfett und die Gespräche untereinander eröffnet.

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