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Udo Plate 12.08.2017 07:00 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

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Pokal als Standortbestimmung

Müncheberg (MOZ) Elf Mannschaften des Fußballkreises Ostbrandenburg sind in der 1. Runde des AOK-Landespokals im Einsatz. Neben den höherklassigen Vereinen zählt die SG Müncheberg dazu, die sich die Teilnahme mit dem Pokal-Gewinn des Kreises in der Vorsaison verdient hat.

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Erste kleine Bauchschmerzen nach verhageltem Saisonstart in Rathenow: Seelows Teamchef Jörg Schröder, C-Trainer Matthias Schade, Coach Sebastian Jankowski und Torwarttrainer Marek Wilczek (von links)

© MOZ/Udo Plate

Die Mannschaft von Trainer Thomas Prentkowski empfängt am Sonnabend den Brandenburg-Ligisten Union Klosterfelde - und ist natürlich krasser Außenseiter. Daran ändert auch die Euphorie nichts, die im Verein herrscht. Durchaus zu Recht, gewann der Aufsteiger in die Kreisoberliga vor einer Woche gegen Meister Victoria Seelow II doch auch noch den erstmals ausgespielten Super-Cup. "Wir sind eine Pokal-Mannschaft und wollen uns vor den heimischen Fans natürlich nicht kampflos aus dem Wettbewerb verabschieden", verspricht Jörg Jahn, Abteilungsleiter Fußball bei der SGM.

Von einem Bonus-Spiel spricht Daniel Wichary, Trainer des Landesligisten Blau-Weiß Briesen, der Gastgeber für den Brandenburger SC Süd ist. "Eine Chance haben wir nur, wenn der Oberligist einen ganz schlechten Tag erwischt und wir einen ganz guten. Wir müssen die Balance zwischen Offensive und Defensive wahren, uns mit Mann und Maus hinten reinstellen, ist nicht unsere Sache. Auf alle Fälle ist das Spiel eine Riesensache für unseren Verein und den kleinen Ort mit seinen 1600 Einwohnern. Hoffentlich kommen auch ein paar Zuschauer mehr."

Der FV Erkner hat mit dem Werderaner FC Viktoria einen Brandenburg-Ligisten zu Gast. Trainer Heiko Schickgram muss allerdings auf ein halbes Dutzend nomineller Stammspieler verzichten, die noch im Urlaub sind. "Unter diesen Umständen muss man unsere Chancen natürlich realistisch bewerten - aber die 90 Minuten müssen auch erst mal gespielt werden."

Mit Germania Schöneiche muss ein weiterer Süd-Landesligist beim künftigen Liga-Kontrahenten VfB Cottbus ran. "Ein guter Prüfstein. Keiner weiß vor Saisonbeginn, wo er wirklich steht. Aufsteiger sind immer gefährlich, aber ich hoffe, dass wir die nächste Runde erreichen", sagt Trainer René Kanow, der bis auf Paul Mitscherlich alle Mann an Deck hat.

Regionalligist FSV Union Fürstenwalde reist natürlich als klarer Favorit zum Nord-Landesligisten SG Michendorf. "Diese Rolle müssen wir aber erst mal mit Leben erfüllen gegen eine uns unbekannte Mannschaft, die mit der Partie zugleich ihren Kunstrasen einweiht", sagt Trainer Matthias Maucksch. "Da ist von allen von der ersten Minute an volle Konzentration gefordert."

Oberligist 1. FC Frankfurt ist beim Landesliga-Aufsteiger Frankonia Wernsdorf zu Gast. "Wenn wir schon reisen müssen, wollen wir natürlich auch weiterkommen. Für uns ist der Pokal zudem die Chance, unsere Spielweise zu festigen. Vor allem müssen die jungen Leute lernen, von der Einstellung her über sich hinauszuwachsen und den Kampf anzunehmen", fordert Peter Flaig, der neue Trainer der Oderstädter.

Der FC Strausberg muss zum Pritzwalker FHV (Landesliga Nord). Der Oberligist stand zuletzt gegen den FSV Luckenwalde im Halbfinale, "und das hätten wir nicht verlieren müssen", trauert der Sportliche Leiter Holger Ohde der Endspiel-Chance noch immer ein wenig nach. Entsprechend motiviert gehen die Gäste in den neuen Wettbewerb.

Zahllos enttäuschte Gesichter am vergangenen Wochenende bei den Oberliga-Fußballern von Victoria Seelow: Der Saisonstart bei Optik Rathenow sollte für die Elf von Trainer Sebastian Jankowski zu einem Fußball-Fest werden, wurde allerdings zum Fußball-Frust. Die klare 0:3-Auftaktpleite versetzte Trainer und Akteure allerdings (noch) nicht in Alarmstimmung.

"Es fehlten einige Kleinigkeiten, um ein erstes Erfolgserlebnis einzuheimsen. Wir dürfen uns nach nur einem Punktspiel nicht verrückt machen lassen. Auch wenn das Resultat eine andere Sprache spricht, wir haben keine enttäuschende Vorstellung geboten," verteidigte Sebastian Jankowski die Leistung seiner Schützlinge.

"Wir müssen die individuellen Fehler abstellen - dann läuft's im Pokalspiel bei Brieske/Senftenberg bestimmt", sagte auch Robert Budzalek, der seinen Torriecher in Rathenow nicht zeigen konnte. Der Stürmer, der bei Seelower Ballbesitz seine Schnelligkeit vorne einbringen sollte, hing in der Spitze zu häufig in der Luft.

Keine Frage, die im Training einstudierte Offensiv-Marschroute verpuffte im Gastspiel in Rathenow. "Die Schlappe ist unter der Woche aufgearbeitet worden", sagte Jankowski und fordert beim Pokalauftritt am Sonnabend bei Brieske/Senftenberg einen konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft.

Nord-Landesligist Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf hat Preußen Eberswalde zu Gast. "Ein gute Standortbestimmung - und fast ein Derby", freut sich Trainer Roman Sedlak über das Los, das den Randberlinern den Brandenburg-Ligisten bescherte.

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