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Olav Schröder 21.08.2017 21:26 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Pappellallee wächst

Biesenthal (MOZ) Westlich der Pappelallee in Biesenthal entstehen rund 40 neue Baugrundstücke. Der Bauausschuss hat sich nicht nur für die weitere Planung des Areals ausgesprochen. Er unterstrich auch den durch viele Bäume bestimmten Charakter der "neuen" Pappelallee.

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Die neue Eichenallee: Die Erschließungsstraße ist angelegt. In unmittelbarer Nähe werden 40 weitere Baugrundstücke entstehen. Viele Bäume sollen die Gegend einmal prägen.

© MOZ/Sergej Scheibe

Zwei Baugebiete liegen in Biesenthal nördlich der Bahnhofstraße gleich nebeneinander. Für die Eichenallee - die verlängerte Birkenallee - wurde bereits eine Erschließungsstraße angelegt. Rund zehn Bauanträge stellte der Bauaussschusssitzende hierfür allein in der jüngsten Sitzung des Ausschusses vor. "Der Bedarf ist ungebrochen", skizzierte Planer André Nerlich die Situation für beide Neubaugebiete.

Knapp 700 bis 1200 Quadratmeter werden die Grundstücke entlang der neuen, verlängerten Pappelallee groß sein. Die Straße wird in der Mitte des Baugebiets verlaufen. Am Anfang und am Ende werden insgesamt vier größere Bäume die Allee kennzeichnen, zwischen ihnen sind kleinere Bäume vorgesehen. Auf den Grundstücken sind zusätzlich insgesamt 80 neue Bäume vorgesehen. Rund 50 Prozent der Ausgleichsmaßnahmen für die Versiegelung von Flächen einschließlich des Straßenbaus können damit im Baugebiet selbst realisiert werden, so Nerlich. Als Standort für die verbleibenden Ersatzpflanzungen ist eine Fläche von einem Hektar neben dem Kesselmoor am Erlengrund vorgesehen. Zum Erlengrund soll auch ein Fuß- und Radweg als kurze Verbindung in den Stadt angelegt werden. Als nördliche und südliche Begrenzung des Wohngebiets ist außerdem jeweils ein Heckenstreifen vorgesehen.

Um das traditionelle typische Biesenthaler Stadtbild, das durch viel Grün und Baumbestand gekennzeichnet ist, auch in diesem Bereich umzusetzen, regte der Ausschussvorsitzende Andreas Jahn (CDU/Pro Danewitz) an, von der neuen Eichenallee über die künftig verlängerte Pappellallee zum Stadtrand hin die Begrünung zu intensivieren, eine Anregung, die im Ausschuss auf Zustimmung traf.

Maximal ein Viertel der Grundstücksfläche darf mit einem Eigenheim bebaut werden. Aufgrund der relativ großen Baugrundstücke und der Nähe des Spielplatz im Stadtpark empfiehlt der Planer, auf die Anlage eines extra Spielplatzes in dem neuen Wohngebiet zu verzichten. Statt dessen liegt jedoch ein anderes Angebot des Investors vor. Wie er in der Bauausschusssitzung mitteilte, sei er bereit, die Planungskosten für die neuen Straßen im Wohngebiet selbst zu tragen. Für den Straßenbau fallen nach derzeitigem Stand rund 600000 Euro an. Die Planung dafür wird mit rund 60000 Euro veranschlagt. Auch dieser Vorschlag wird von den Ausschussmitgliedern befürwortet.

Nicht durchringen konnte sich der Ausschuss dazu, der verlängerten Pappellallee einen neuen Namen wie beispielsweise "Eschenallee" zu geben. Bei der Verlängerung der Birkenallee war dies geschehen. Dieser Abschnitt heißt Eichenallee. Dieses Vorgehen fand diesmal jedoch keine Mehrheit. Auch wenn im neuen Straßenabschnitt keine Pappeln gesetzt werden, wird er doch nach ihnen benannt.

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