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Marco Winkler 13.09.2017 19:29 Uhr
Red. Hennigsdorf, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Neues Wohngebiet für Hennigsdorf

Hennigsdorf (OGA) In Neubrück könnte auf rund 13,5 Hektar ein neues Wohngebiet entstehen. Eine Bebauungsvariante sieht 380 Wohneinheiten vor. Dort ansässige Unternehmer fürchten um ihre Existenz.

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Bis zu 380 Wohneinheiten sind in Neubrück geplant.

© MZV

Asylbewerberunterkunft, Wohnungen, Marina, Gewerbe, Bauruinen ehemaliger Kasernen, schadstoffbelastete Stellen, Waldgebiet, geschützte Tierarten. Die Fläche zwischen Ruppiner Chaussee, Oder-Havel-Kanal und Bahndamm zählt zu den ältesten und am vernachlässigtsten Bereichen Hennigsdorfs. Die Stadt will das ändern und beauftragte das Berliner Planungsbüro Topos, Nutzungsmöglichkeiten für das Areal zu erstellen. Schon 2010 gab es Pläne, die nie verwirklicht wurden. Jetzt der erneute Anlauf. Zwei Varianten wurden entwickelt und am Dienstag in einer frühen Bürgerbeteiligung vorgestellt. Sie sehen zwischen 230 und 380 neue Wohneinheiten vor. "Es wird kein alleiniges Wohngebiet", sagte Uwe Eichhorn vom Planungsbüro. Sozial gemischter Wohnraum solle sich mit "verträglichem Gewerbe" ergänzen. "Die jetzigen Gewerbe können wir so dauerhaft nicht erhalten", so Jutta Pauluhn, Hennigsdorfs Fachdienstleiterin für Stadtplanung. Kleinunternehmer fürchten deshalb finanzielle Einbuße und dass sie keinen Ersatzstandort finden. Jutta Pauluhn will Alternativen anbieten, im Bereich Oranienburg, Hennigsdorf, Velten. "Momentan müssen wir wissen, welche Absichten die Gewerbe haben. Wir brauchen detailliertere Informationen für eine Bestandsaufnahme."

Das Baurecht ist für Mitte 2018 anvisiert. Wenn im Anschluss Planungsrecht geschaffen wurde, kann die Umsetzung durch einen städtebaulichen Vertrag mit den vier Eigentümern des Areals erfolgen. "Jeder bestimmt per Erschließungsvertrag, wann er was umsetzt. Das Interesse, zügig voranzukommen, ist aber schon vorhanden", so Jutta Pauluhn. Sollte die Realisierung erfolgen, habe auch der Landesbetrieb Straßenwesen signalisiert, eine weitere Zufahrt über die Ruppiner Chaussee zu schaffen. Hier soll ferner ein neuer Geh- und Radweg entstehen.

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