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Ellen Werner 13.09.2017 19:58 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Crashkurs für junge Zocker

Eberswalde (MOZ) "Läuft gerade nicht so gut", Stichwort Air Berlin: Anhand der insolventen Fluglinie erklärt Peter Keil von der Sparkasse Barnim, wie man es nicht machen sollte. "Wer als Anteilseigner sein ganzes Geld bei Air Berlin hatte, ist jetzt nicht ganz so glücklich." Wer es dagegen auf mehrere Fluglinien verteilt hat, dürfte nur kleine Verluste einstecken und sie vielleicht durch Gewinne an anderer Stelle ausgleichen.

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"Daam" haben Anne Walter, Alexandra Göblyös, Dana Krämer und Maria Bäsler (v.l.) vom Beruflichen Gymnasium ihr Team genannt. Zur Auftaktveranstaltung im Sparkassenforum in Eberswalde gucken sich die vier ihr Startpaket für das Börsenlernspiel an.

© MOZ/Ellen Werner

Wie man Geld anlegt, um es möglichst zu vermehren, das testen in den kommenden Monaten Schüler und Azubis der Sparkasse im Planspiel Börse 2017. Insgesamt 44 Teams - elf mehr als im vergangenen Jahr - haben sich bis zur Auftaktveranstaltung im Eberswalder Sparkassenforum am Mittwoch dafür angemeldet. Kaufen, verkaufen, halten - vor diesen Entscheidungen stehen die Teilnehmer in den kommenden Monaten, wenn es um ihre Aktien, also Anteile an einer Aktiengesellschaft, in dem Simulationsspiel geht.

Als fiktive Startsumme hat jedes Team 50 000 Euro im Depot. Ab dem Startschuss am 27. September können die Teams über mehrere Wochen bis Dezember anhand realer Kurse an ausgewählten Börsenplätzen handeln.

Eines der Schülerteams heißt Daam. "Das sind unsere Anfangsbuchstaben", erklärt Dana Krämer für das Mädelsteam von der 11w, einer Wirtschaftsklasse am Beruflichen Gymnasium vom Oberstufenzentrum in Eberswalde. Warum sie mitmacht? "Ich dachte mir, das Planspiel ist nützlich für das Fach Rechnungswesen und Wirtschaft", sagt sie. "Ganz ehrlich: Ich wollte bei den Lehrern punkten", sagt Teamkollegin Alexandra Göblyös. "Ich glaube, das wird Spaß machen." Sie hofft, dass ihr Team auf Nummer sicher geht. "Ich würde Aktien kaufen, die schon seit Längerem stabil sind."

Was alles Einfluss auf die Märkte haben kann - das versuchen die Profis in der Sparkasse den Jugendlichen für die Planspielzeit noch mit auf den Weg zu geben. "Sogar die morgendliche Twitternachricht von Donald Trump kann da Ausschläge verursachen", sagt Sparkassenchef Uwe Riediger. "Wir wissen nicht, was morgen ist", sagt Peter Keil. "Wir können nur Rückschlüsse aus vergangenen Jahren ziehen." Unter anderem die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea, die Wahlergebnisse der Bundestagswahl sowie der Krieg in Syrien und die aktuelle Lage in der Türkei könnten sich auf die Kurse auswirken.

Bis zu 50 Mannschaften könnte die Sparkasse Barnim im Planspiel antreten lassen. "Da ist also noch Luft", sagt Spielleiter Keil. Anmelden können sich Teams noch bis zum 8. November. Hauptpreis deutschlandweit ist eine dreitägige Reise. Die Sparkasse Barnim belohnt die Siegerteams hier mit insgesamt 1200 Euro.

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