Falkensee-Finkenkrug . Regionalligist SV Babelsberg 03 hat sich zum dritten Mal in Serie und zum fünften Mal insgesamt den Brandenburger Fußball-Landespokal gesichert. Das Team von Trainer Dietmar Demuth feierte am Samstag im Finale vor 1918 Zuschauern einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen Gastgeber und Oberliga-Aufsteiger SV Falkensee/Finkenkrug. Das Endspiel gestaltete sich ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Letztlich setzten sich die Babelsberger dank eines Treffers von Ivo Vukadin nach 41 Minuten durch.
"Falkensee/Finkenkrug hat sich gut verkauft, die cleverere Mannschaft hat sich durchgesetzt", urteilte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, der selbst Gast der Partie war. Babelsberg-Coach Dietmar Demuth beklagte sich über den unglücklichen Termin. "Es war schwer, die Truppe 14 Tage nach Saisonende noch einmal in Schwung zu bringen. Diese Termingestaltung kann ich nicht nachvollziehen", meinte der Trainer, der sich nun über die über 50 000 Euro Antrittsgeld für den DFB-Pokal und die Auslosung für die erste Runde am 6. Juli freut. "Es muss ja nicht gleich der FC Bayern sein, den wollen wir erst im Finale in Berlin treffen", scherzte er.
Während des Spiels hatten einige Babelsberger Fans aus dem so genannten autonomen Block mehrere Rauchbomben gezündet, so dass der Schiedsrichter das Match kurz unterbrechen musste. SVB-Präsident Rainer Speer kündigte an, dass man auf der Mitgliederversammlung am Montag über Maßnahmen gegen undisziplinierte Anhänger beraten werde.
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