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Ulrike Kirsten 24.05.2010 18:31 Uhr - Aktualisiert 25.05.2010 08:06 Uhr
Red. Uckermark, Uckermark

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Wettergott 
mit Herz für
 Fahrradfahrer

Schwedt (moz) Mehr als 1000 Teilnehmer kamen am Pfingstsonntag zur größten Einzeletappe der Tour de MOZ zusammen, die von Nationalparkchef Dirk Treichel, Udo Krause vom Oder-Center und MOZ-Redaktionsleiter, Dietmar Rietz, eröffnet wurde.

War der Himmel über Schwedt am Morgen noch wolkenverhangen, knipste Klärchen pünktlich zum Start der 16. Tour de Natur um 
10 Uhr das Sonnenlicht an. „Nach dem ganzen Regen der vergangenen Tage finde ich es einfach toll, wie gut das Wetter heute mitgespielt“, sagte der 18-jährige Martin Speckmann und sprach vielen aus der (Radfahrer-) Seele. Wie die 19-jährige Lisa Kirstein hatte er zum ersten Mal teilgenommen. Die beiden Abiturienten aus Schwedt waren so begeistert, dass sie im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein werden.

Auf der Vogel-Tour konnten sie nicht nur Seeadler, Störche, Kormorane und Reiher beobachten, es blieb auch noch genügend Zeit für einen lustigen Schnappschuss und eine nette Unterhaltung mit anderen Teilnehmern. Jürgen Zepp aus Eberswalde nutzte die Pausen an der Strecke, um die artenreiche Natur des Schwedter Polders durch sein Fernglas zu beobachten.

Für einen echten Hingucker auf der Biber-Tour sorgte hingegen der Fahrradanhänger von Stefanie Wolf und Gabor Beyer aus Blumberg. In der Spezialanfertigung aus den USA chauffierten sie ihre Drillinge Hannes, Emil und Anton durch Wiesen und Wälder. Auf dem Weg zum MOZ-Stand am Ziel in Criewen, zeigte sich der Familienvater von der Organisation der Tour de Natur sehr beeindruckt. „Die Veranstaltung ist sehr familienfreundlich. Einfach toll.“

Über die gute Organisation staunten auch Hans-Michael Franke und Elke Riesler aus Schwedt. „Wir haben aus der MOZ von der Tour erfahren. Aber mit so einer perfekten Organisation, von den Touren bis zum Imbiss im Ziel, das haben wir uns nicht vorstellen können.“

Die längste Anreise hatte übrigens Joanne Greenbaum aus Oakland/Kalifornien in den USA. Sie ist bei Freunden in Schwedt zu Besuch. Fast ohne Panne verlief die Etappe für die meisten Pedalritter. Nur einen Schlauch musste Tourbegleiter Marko Trettin vom Schwedter Fahrradhaus auf der Strecke wechseln.

Fotos in der Bildergalerie in der Rubrik Uckermark

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