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Dieter Schubert 01.07.2010 07:55 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

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WM als nächstes Ziel

Frankfurt (Oder) (moz) Auf dem Essener Baldeneysee fanden die deutschen Meisterschaften (U 17, U 19 und U 23) der Ruderer statt. Der Frankfurter Ruder-Club von 1882 war mit sechs Sportlern bei diesem Saisonhöhepunkt am Start und kehrte mit sehr guten Ergebnissen heim.

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Siegerfreude: Der Frankfurter Bodo Schacher (r.) und Tobias Oppermann bejubeln ihre Goldmedaillen.

© Dirk Schacher

Bei idealen Bedingungen ermittelte die deutsche Nachwuchs-Elite ihre Meister. Über Vor- und Hoffnungsläufe sowie Halbfinalrennen wurden die Teilnehmer der A-und B-Finals ermittelt. Im Einer der B-Junioren (AK 15/16) musste sich der Frankfurter Felix Jensch auf der 1500-Meter-Distanz weiteren 14 Booten erwehren. Aber die Konkurrenz war stärker als er, sodass für ihn bereits nach dem Hoffnungslauf Freizeit angesagt war. Felix Kanicke ging im Brandenburger Landesauswahl-Achter an den Start. Bei insgesamt
10 Booten reichte es für die Achter-Crew zum Schluss nur zu einem 3. Platz im B-Finale.

Im Doppelzweier der B-Juniorinnen schickte der FRC Anne Dickerboom und Jessika Fuhr ins 17-Boote-Rennen. Sie hatten sich das Erreichen des B-Finals als Ziel gesetzt. Trotz starker Konkurrenz konnte das Duo im entscheidenden Hoffnungslauf Platz 3 belegen und sich damit die Teilnahme am B-Finale sichern. Hier wuchsen beide nochmals über sich hinaus und erkämpften sich Rang vier.

Jenny Zeiger und ihre Brandenburger Partnerin Fini Sturm gingen im Leichtgewichts-Doppelzweier an den Start. Sie mussten gegen 18 weitere Boote den Kampf aufnehmen. Und das taten sie mit einer tollen kämpferischen Einstellung. Den Vorlauf beendeten sie als Sieger, qualifizierten sich damit direkt fürs Halbfinale und konnten dort mit Platz drei den Einzug ins A-Finale perfekt machen. Als einzige Mannschaft des jüngeren Jahrgangs erreichten sie mit dem 5. Platz ein Ergebnis, auf das die FRC-Mädchen zu Recht stolz sein können.

Eine Altersklasse höher startete Bodo Schacher im Zweier ohne Steuermann der A-Junioren mit Tobias Oppermann (Brandenburg). Als Sieger der Hamburger Rangliste, die drei Wochen zuvor ausgefahren wurde, gingen sie als Favoriten des Elf-Boote-Feldes ins Rennen. Mit einem Vorlaufsieg sicherten sie sich gleich den Einzug ins A-Finale am Sonntag. Bei sengender Mittagshitze ertönte das Startsignal zum Endlauf. Nach unglaublichem Anfangstempo lag das Duo bereits nach 1000 Metern mit über drei Bootslängen in Führung. Der mitfavorisierte Zweier aus Nürtingen sparte sich die Kräfte für den zweiten Streckenabschnitt auf und bedrängte das ostdeutsche Duo auf den letzten 500 Metern noch einmal gefährlich. Doch Schacher und
Oppermann mobilisieren noch einmal die allerletzten Kräfte, überquerten nach 2000 Metern als Sieger die Ziellinie und dürfen sich nun Deutscher Juniorenmeister nennen. Platz 3 belegte die Crew aus Münster.

Drei Stunden später wurde mit dem Achterrennen der A-Junioren zum Meisterschaftsfinale geblasen. In einer Nordostdeutschen Renngemeinschaft gingen Bodo Schacher und Tobias Oppermann zusammen mit Ruderern aus Plaue, Potsdam, Euti, Ratzeburg, Schleswig und Lübeck wiederum als Favoriten an den Start und ließen erneut nichts anbrennen. Vom Start weg dominierten das Boot, wehrte alle gegnerischen Angriffsversuche ab und fuhr nach 2000 Metern als Erster über die Ziellinie. Damit konnten Schacher und Oppermann ihre zweite Goldmedaille in Empfang nehmen.

Für Bodo Schacher geht es am Freitag in ein vierwöchiges Trainingslager nach Berlin-Grünau, um sich dort auf die Junioren-Weltmeisterschaften in Tschechien vorzubereiten.

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