Berlin (DDP) Die Suche nach einem wahrscheinlich ertrunkenen 18-Jährigen im Müggelsee ist auch am Freitag erfolglos geblieben. Die Wasserschutzpolizei habe von einem Boot aus mit Echolot nach dem Mann gesucht, Taucher seien nicht eingesetzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Gegen 13.00 Uhr wurde die Aktion beendet. Sie soll in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.
Der junge Mann wird seit Donnerstag vermisst. Ursprünglich hatte es geheißen, er sei 19 Jahre alt. Er war von einer wilden Badestelle am Wasserwerk gemeinsam mit drei Freunden zu einer sogenannten Messinsel geschwommen, die 200 Meter vom Ufer entfernt liegt. Auf dem Rückweg ging der Heranwachsende aus bislang ungeklärter Ursache unter. Seine drei Begleiter versuchten noch erfolglos, ihn an der Oberfläche zu halten. Ein durch Hilferufe aufmerksam gewordener Sportbootführer zog einen 18-Jährigen aus dem Wasser, die anderen beiden schafften es aus eigener Kraft ans Ufer.
Auf der Suche nach dem jungen Mann kamen am Donnerstagabend Polizeitaucher und ein Hubschrauber zum Einsatz. Der junge Mann wurde jedoch nicht gefunden, gegen 19.00 Uhr wurde die Aktion eingestellt. Ein Notfallseelsorger betreute die drei geschockten Freunde und informierte zusammen mit Polizeibeamten die Familie des Verunglückten.
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