Wilhelmshaven . Nach rund einem halben Jahr im Einsatz gegen Waffenschmuggler vor der libanesischen Küste ist die Fregatte "Hessen" am Samstag in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. Das Schiff mit rund 230 Männern und Frauen an Bord war in den vergangenen Monaten im Rahmen des UNIFIL-Einsatzes der Vereinten Nationen zusammen mit Einheiten aus Italien, der Türkei, Griechenland, Spanien und Frankreich für die Überwachung des Seegebiets vor dem Libanon zuständig. Nach der Rückkehr der Fregatte sind nach Marineangaben nun noch zwei deutsche Minensuchboote und ein Versorgungsschiff am internationalen Einsatz im Mittelmeer beteiligt.
Mission gl³cklich beendet: Oberbootsmann Sebastian Schmidt wurde am Samstag auf der Fregatte "Hessen" im Marinest³tzpunkt Wilhelmshaven von seiner Frau Maria begr³▀t. Die "Hessen" war vor der libanesischen K³ste im Einsatz gewesen. Foto: dpa
Die Marine wirkt seit Oktober 2006 an dem Einsatz mit. Im September 2006 hatte der Bundestag mit breiter Mehrheit einer Beteiligung deutscher Schiffe zugestimmt. Ziel ist es, den Waffennachschub etwa für die radikal-islamische Hisbollah-Miliz zu verhindern, die gegen Israel kämpft. Die "Hessen" ist die modernste Fregatte der Deutschen Marine. Das rund 700 Millionen Euro teure Schiff ist mit seiner Sensortechnik und Bewaffnung in der Lage, Luft- und Seegebiete weiträumig zu überwachen und Angriffe aus der Luft abzuwehren.
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