Storkow (moz) Der Auftraggeber, die Stadt Storkow, war sehr zufrieden. Bürgermeisterin Christina Gericke und Ellen Lamm aus dem Bauamt sowie Stadtplaner Lutz Hafner von der ews waren am Montag gekommen, um die Straße Am Kanal abzunehmen. Sie führt von der Burgstraße bis zur Schleuse. „Die Straße war völlig unbefestigt, in einem unattraktiven Zustand“, erläuterte Siegmar Schneider vom Storkower Planungsbüro ISB-Schneider GbR. „Nun ist eine erweiterte touristische Erschließung von der Altstadt zur Burgstraße geschaffen worden.“
Die Straße ist in historischem Sinne mit Kleinpflaster gedeckt worden, mit Natursteinen, genauer Granit, was eine deutliche Verbesserung der Oberflächenentwässerung mit sich bringe, wie Karsten Propp von der Baufirma MSB Grünheide erklärte. Auch eine Straßenbeleuchtung mit formschönen Laternen hat die Straße Am Kanal erhalten. Sie stammen aus der Firma „Kandelaber“ von Matthias Sztankovics aus Beeskow.
Trotz Verzögerungen vor Baubeginn konnte der Bau fristgemäß fertiggestellt werden. Im Vorfeld mussten noch Leitungen für Trinkwasser, Elektrik, Gas und Telefon neu verlegt werden.
Bürgermeisterin Christina Gericke lobte ausdrücklich die Baufirma dafür, dass sie auf alle Hinweise und Kritiken der Anwohner während des Baus vorbildlich eingegangen ist, so dass es auf keiner Seite zu Verstimmungen gekommen war. „Das machen nicht alle Firmen so“, hat sie ihre Erfahrungen gemacht.
Nun gibt es noch eine kleine Korrektur, die jedoch nicht den Auftragnehmern anzulasten ist. An der Kanalseite verwehren Poller eine Durchfahrt von Autos. Allerdings gibt es da noch ein Schlupfloch. Dort wird nun erst einmal der Bauhof einen Findling hinsetzen. Später könnte an der Stelle auch ein Baum gepflanzt werden. Auch eine Bank wird in Erwägung gezogen.
Nach ersten Überschlägen benennt Siegmar Schneider die Kosten für die etwa 240 Meter lange Straße, die zur Hälfte am Kanal entlangführt und nun als parkfreie Zone ein Schmuckstück geworden ist, auf 180 000 Euro. Davon kommen 75 Prozent aus dem ILE- und LEADER-Programm der EU zur Förderung der ländlichen Entwicklung und 25 Prozent aus dem Programm zur Stadtsanierung von Storkow, das gedrittelt durch Bund, Land und Stadt finanziert wird.
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Neueste Kommentare
22.05.2012 14:50:00 Max Drews
Wenn man sich's leisten kann
22.05.2012 14:19:22 Silvio R.
Und wo liegt das Problem?
22.05.2012 14:10:20 zombie1969
Schon...
22.05.2012 14:09:13 FF Leser
Andere Themen sind wichtig ...
22.05.2012 13:59:19 Kommentareschreiber
Schwindelgefühle vom ewigen Kopfschütteln