Potsdam (moz) Die in die Kritik geratene Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) muss um ihre Zukunft bangen. Das zuständige Sozialministerium hat die Landesinvestitionsbank (ILB) um eine Prüfung gebeten, ob und zu welchen Konditionen sie das Fördermanagement im Bereich der Arbeitsmarktförderung übernehmen könnte. Das bestätigte ein Sprecher der Bank der Märkischen Oderzeitung. Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder sagte am Montag, dass auch andere Möglichkeiten, diesen Förderbereich neu zu organisieren, geprüft werden. Bis Anfang 2011 solle Klarheit herrschen.
Bei der LASA hatten Ende vergangenen Jahres Kontrolleure der EU Fehler in etwa einem Drittel der Förderfälle im Zeitraum 2007 bis 2009 festgestellt. Seitdem wurde zum Teil mit Dutzenden Zusatzkräften daran gearbeitet, die mangelhafte Software zu verbessern und die Fehler zu beheben. Die beiden Geschäftsführer wurden im März entlassen. Bis Ende Oktober sollen die geprüften Förderbescheide in Brüssel eingereicht werden, damit Brandenburg noch 77 Millionen Euro erhalten kann, die vom Land vorfinanziert wurden. Das Finanzministerium als Prüfbehörde stellt zurzeit externe Prüfer zusammen, die die Anträge der LASA auf Fehler abklopfen sollen. Die Landesagentur, eine hundertprozentige Landestochter, beschäftigt rund 135 Mitarbeiter.
Prüfer der Europäischen Kommission haben Ende November bei einer Kontrolle in Potsdam festgestellt, dass die Landesagentur für Struktur und Arbeit ... mehr
Brandenburg wird frühestens im Mai 2011 Gelder aus dem EU-Sozialfonds erhalten, erklärte am Mittwoch Arbeitsstaatssekretär Wolfgang Schroeder im Sozialausschuss... mehr
Die Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) ist nach Aussagen von Staatssekretär Wolfgang Schroeder auf dem Weg, das Chaos der vergangenen Monate... mehr
