Genschmar (moz) Nach einer kurzen Spielpause hat der Genschmarer Nachwuchs am Sonnabend seinen Spielplatz in der Dorfmitte wieder in Beschlag genommen. Da wurde der Platz nämlich mit Musik, Zuckerwatte und vielen Gästen eröffnet.
Neu ist der Spielplatz in Genschmar zwar nicht. Vor 15 Jahren hatte die damals noch eigenständige Gemeinde das Klettergerüst und den Sandkasten bauen lassen, erzählte Bürgermeister Heinz Wilke beim Fest. Mittlerweile waren die meisten Spielgeräte allerdings verwittert und unmodern. Deshalb sollte der Platz nun nicht nur schöner werden, sondern auch ein neues Klettergerüst, eine Rutsche und Schaukel bekommen. Möglich wurden die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen aus Mitteln des sogenannten DDR Parteivermögens, das die Landesregierung den Kommunen zur Verfügung stellte. Einzige Bedingung: Sie mussten schnell einen Förderantrag stellen, da das Geld begrenzt war. „Unsere Amtsverwaltung hat sofort reagiert und uns sehr unterstützt“, sagte Wilke. „Dafür sind wir dankbar.“ Insgesamt hat der Erweiterungsbau 14 000 Euro gekostet. Einige Geräte fehlen noch, drei Federtiere zum Beispiel und eine zweite Schaukel. Diese sollen demnächst aufgebaut werden. Damit die Kinder aber nicht noch länger warten müssen, sollte die Eröffnung noch vor dem Herbst stattfinden.
Im Zuge der Bauarbeiten ist in Genschmar ein Storchennest, das unmittelbar am Spielplatz stand, umgesetzt worden. Der Mast steht nun etwa 100 Meter von den Spielgeräten entfernt und wackelt nun nicht mehr.
Grund zum Feiern haben die Genschmarer auch dieses Wochenende. Am Sonnabend, 4. September, laden sie zu ihrem traditionellen Erntedankfest ein. Los geht es um 10 Uhr mit einem Festumzug und der „Müllroser Blasmusik“.
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