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Ralf Loock 01.09.2010 19:54 Uhr
Red. Eisenhüttenstadt, eisenhuettenstadt-red@moz.de

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Weniger Ausfall durch Zusammenlegung

Müllrose (moz) Über die geplante Zusammenführung der Grundschule Hermann Trebbin und der Oberschule Schlaubetal will der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung in öffentlicher Sitzung am Dienstag, 7. September, ab 19 Uhr im Rathaus beraten. „Oberstes Ziel“ sei es dabei, „den Schulstandort langfristig zu erhalten“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Stadt möchte den guten Ruf, den sich beide Schulen im Laufe der Zeit erarbeitet haben, erhalten.

  Bildungszentrum: Die Grundschule Herrmann Trebbin und die Oberschule Schlaubetal bilden schon jetzt räumlich eine Einheit. Nun will die Stadtverordnetenversammlung über eine Zusammenlegung beraten. © MOZ/Karl-Heinz Arendsee

Grund- und Oberschule sollten künftig auch „von der Konzeption der pädagogischen Arbeit her eine Einheit bilden“. Beide Schulen sind „räumlich und sächlich hochwertig ausgestattet; das vorhandene Vermögen kann durch die Zusammenführung noch effizienter eingesetzt werden. Die Fachkabinette, die Lehr- und Lernmittel werden optimaler ausgenutzt, wenn sie Schülern beider Schulen angeboten werden“.

Auch eine gemeinsame Personalpolitik könne nur von Vorteil sein. „Bei den Lehrkräften ist die gegenseitige Vertretung nicht ausgeschlossen; durch bessere Vertretungsoptionen könnte der Stundenausfall minimiert werden. Dieser Aspekt wird sicherlich vor allem von den Eltern begrüßt.“ Die Verwaltung des Amtes Schlaubetal sieht in der Zusammenführung den Vorteil, dass erbrachte Leistungen künftig nicht mehr in der Rechnungslegung getrennt werden müssen. „Die Schulkosten werden im Grundschulbereich weiterhin auf Gemeindeebene und im Oberschulbereich weiterhin auf Kreisebene in Rechnung gestellt“, heißt es in dem Papier weiter.

Laut Beschlussvorlage soll die Stadtverordnetenversammlung die Verwaltung beauftragen, alle notwendigen Schritte für die Zusammenführung der Schulen zum Schuljahr 2011/12 einzuleiten.

Die SPD-Stadtverordnete Angelika Peter teilte gestern auf Anfrage mit, dass eine Expertengruppe ein neues Schulkonzept erarbeiten werde. Die Gruppe sei paritätisch mit Lehrern der Grundschule und der Oberschule besetzt und werde Anfang September zum ersten Mal beraten. Das Konzept soll im Dezember vorliegen. Wichtig sei beim weiteren Vorgehen eine Einbeziehung der Eltern.

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