Joachimsthal (moz) René Knaak- Reichstein (CDU), Dr. Bernhard Fehse und Harald Lüderitz (beide SPD) – das ist das Trio, das künftig die Unterlagen aus der Birthler-Behörde zur möglichen Stasi-Tätigkeit von Joachimsthaler Stadtverordneten sichten und auswerten wird. Während der Parlamentssitzung Ende voriger Woche haben die Abgeordneten in geheimer Wahl diese Kommission gebildet. Zum Vorsitzenden wurde aufgrund der höchsten Stimmenzahl Knaak-Reichstein gekürt.
Barbara Ehm (FDP), Dr. Egbert Gey und Siegfried Wollenberg (beide Pro Joachimsthal) standen nicht auf dem Stimmzettel. Sie waren nicht anwesend. Zudem ließ sich Daisy Hein (FDP) von der Liste streichen. So hatten die Abgeordneten letztlich unter elf Kandidaten die Wahl. „Jeder hat drei Stimmen, kann drei Kreuze machen“, erklärte Bürgermeisterin Gerlinde Schneider vorab das Procedere. Pro Kandidat sei aber nur ein Votum möglich. Sogar die Lostrommel stand bereit. Im Fall der Stimmengleichheit unter Kandidaten hätte Fortuna entscheiden müssen. Dazu sollte es aber nicht kommen. Denn nach Auszählung der Stimmen stand die Zusammensetzung zweifelsfrei fest. Knaak-Reichstein hatte acht Stimmen erhalten, auf Fehse und Lüderitz waren je fünf entfallen.
Wie Gerlinde Schneider weiter erklärte, habe sie die Anträge auf Überprüfung bei der Birthler-Behörde gestellt. Sobald die Unterlagen im Rathaus Joachimsthal eintreffen, werde sie René Knaak-Reichstein informieren und die Papiere während der ersten Sitzung der Kommission übergeben. Es werden alle Stadtverordneten durchleuchtet. Das Parlament hatte im Juli den „obligatorischen“ Stasi-Check beschlossen. Lediglich Marcel Heide und André Tezsla fallen aufgrund ihres Alters heraus. Sie hatten zur Wende noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet.
Der fünfte Barnim Beach Cup der Jungen Union begann für den christdemokratischen Nachwuchs am Sonnabend mit einer kleinen Enttäuschung: Sowohl die... mehr
Die Abc-Schützen beherrschen gerade mal zwei Buchstaben, da kommt schon ein Buchhändler vorbei und schenkt ihnen nagelneue Geschichtenbücher. Mit ... mehr
Eng geht es in der Regel zu, wenn Heimtraud Eichhorn und ihre Mitstreiter zu den „ Glambecker Claviermusiken “ einladen. Die Bänke der winzigen ... mehr
