Hohenwutzen (moz) Ein Defekt in einem Mehrfachverteiler oder in der Schreibtischlampe ist der Auslöser für einen Hausbrand Ende Juni in Hohenwutzen gewesen. Kriminaltechniker des Präsidiums Frankfurt (Oder) haben jetzt ihre Untersuchungen abgeschlossen.
„Im Kinderzimmer brach zwar das Feuer aus. Aber kein Kind hat gezündelt“, betonte Bärbel Cotte-Weiß, Sprecherin des Polizeischutzbereiches Märkisch-Oderland. Die Experten konnten in ihren Untersuchungen rekonstruieren, dass es an einer Steckdose gebrannt hat.
Das Unglück im Fährweg endete für die Besitzer verheerend. Das vor einigen Jahren neugebaute Haus brannte komplett aus. Ursache dafür war, dass die anrückenden Feuerwehren keinen Hydranten in der Straße fanden, das Löschwasser hunderte Meter weit aus der Oder herangepumpt werden musste.
Nachdem die Polizei einige Tage später den Brandort freigegeben hatte, setzte eine Solidaritätswelle ein. Nachbarn und Mitglieder aller Vereine des Bad Freienwalder Ortsteiles Hohenwutzen halfen der Familie bei den Aufräumarbeiten.
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