Berlin (AP) . Im aktuellen Tarifkonflikt in der ostdeutschen Stahlindustrie erhöht die IG Metall den Druck. Nachdem in der vergangenen Woche eine erste Verhandlungsrunde ohne konkretes Angebot der Arbeitgeberseite geblieben war, ruft die Gewerkschaft ab Dienstag (28. September) zu Warnstreiks auf. Die erste Aktion ist am Dienstag bei den Schmiede- und Elektrostahlwerken im sächsischen Gröditz geplant.
Am Mittwoch will die Gewerkschaft die Warnstreiks dann ausweiten. Arbeitsniederlegungen soll es bei der Arcelor Mittal GmbH im brandenburgischen Eisenhüttenstadt, bei der Ilsenburger Grobblech GmbH in Ilsenburg in Sachsen-Anhalt sowie in Zeithain bei der Salzgitter Mannesmann Rohr Sachsen GmbH geben.
Die IG Metall fordert angesichts des unerwartet starken Konjunkturaufschwungs sechs Prozent mehr Lohn für die 8000 ostdeutschen Stahlarbeiter bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Außerdem will sie eine tarifliche Regelung durchsetzen, die Leiharbeitern in der Branche bei gleicher Arbeit die gleiche Bezahlung sichert wie Festangestellten. In der westdeutschen Stahlindustrie hatten sich in der vergangenen Woche mehr als 17.000 Arbeiter an Warnstreiks beteiligt.
Telekom-Beschäftigte setzen ganztägige Warnstreiks fort Die ganztägigen Warnstreiks bei der Deutschen Telekom gehen weiter: Die Gewerkschaft Verdi... mehr
Telekom-Beschäftigte setzen ganztägige Warnstreiks fort Die ganztägigen Warnstreiks bei der Deutschen Telekom gehen weiter: Die Gewerkschaft Verdi... mehr
Die IG Metall hat am Mittwoch im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie die Warnstreiks fortgesetzt. In Berlin legten am Morgen Beschäftigte... mehr

Neueste Kommentare
22.05.2012 14:50:00 Max Drews
Wenn man sich's leisten kann
22.05.2012 14:19:22 Silvio R.
Und wo liegt das Problem?
22.05.2012 14:10:20 zombie1969
Schon...
22.05.2012 14:09:13 FF Leser
Andere Themen sind wichtig ...
22.05.2012 13:59:19 Kommentareschreiber
Schwindelgefühle vom ewigen Kopfschütteln