Storkow (moz) Auf die lange Bank sollten nötige Entscheidungen nicht geschoben werden, hieß es am Montag im Storkower Bauausschuss. Das Gremium hat sich erneut mit dem Gebäudekonzept der Stadt befasst. Konkret ging es dabei um die Kindertagesstätten und die Turnhallen.
Bevor er in seinen Ausführungen zu den Gebäuden kam, konfrontierte Walter Bitzer, Geschäftsführer der ewe Stadtsanierungsgesellschaft mbH, die das Gebäudekonzept erarbeitet, die Ausschussmitglieder mit Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung. „2009 gab es in Storkow und seinen Ortsteilen 9130 Einwohner, das sind 288 weniger als im Jahre 2007“, sagte er. Laut Prognose werde die Bevölkerung in Storkow in den nächsten 20 Jahren um 1380 Einwohner zurückgehen. Wenn dies so eintrifft, gibt es hier 2030 nur noch 7750 Einwohner, deren Durchschnittsalter sich bis dahin um fast zehn Jahre auf 54 Jahre erhöht hat. Der Bedarf an Kita-Plätzen werde laut Prognose des Landkreises im Jahr 2015 bei 262 und im Jahr 2020 bei 222 Plätzen liegen. Alle derzeit vorhandenen Kita-Einrichtungen haben eine Kapazität von 390 Plätzen, von denen Anfang des Jahres etwa 280 belegt waren. Fakten, die bei den Entscheidungen, wie mit einzelnen künftig Immobilien umgegangen wird, zu beachten seien.
Fachleute der ewe haben in dem diskutierten Gebäudekonzept die Gemeinbedarfseinrichtungen der Stadt Storkow und ihrer Ortsteile, also Kitas, Hort, Turnhallen, Feuerwehr, Gemeindehäuser und Jugendklubs unter die Lupe genommen. Während sich der Bauausschuss bereits im September mit den Feuerwehren, Jugendklubs und Gemeindehäusern befasste, ging es auf der Sitzung am Montag nun ganz konkret um die Turnhallen und Kindertagesstätten. In der Studie der ews sind alle vorhandenen Einrichtungen nebst ihrem baulichen Zustand sowie den eventuellen Kosten für Sanierungsarbeiten oder Neubau erfasst. Ausgehend von dem für die nächsten Jahre prognostizierten Bedarf werden verschiedene Varianten der weiteren Nutzung vorgeschlagen.
Was die Turnhallen betrifft, rät die Studie zu einer Konzentration auf höchstens zwei Hallen in der Zukunft, um die Stadt von Unterhaltskosten zu entlasten. Am Standort Europaschule solle der Neubau einer Zweifelderhalle erfolgen, um den Anforderungen an den Schul- und auch Leistungssport gerecht zu werden. Favorisiert wird auch, die Halle an der Altstadtschule zu behalten und diese vor allem dem Vereinssport zur Verfügung zu stellen. Letztendlich wird es aber nach gründlicher Abwägung die Entscheidung der Abgeordneten sein, wie sie mit diesen kommunalen Gebäuden verfahren.
Gleiches trifft auch auf die Kindertagesstätten zu, deren Platzangebot bereits jetzt überdimensioniert ist. Auch hier untersucht die Studie der ews mehrere Varianten, macht Standortvergleiche. Einfluss auf die künftige Kita-Landschaft wird dabei haben, was mit dem jetzt leerstehenden Gebäude der Altstadtschule passiert. Das Für und Wider möglicher Nutzungen ist in der Studie ebenfalls untersucht worden. Zu beachten sei auch, so Walter Bitzer, dass es im Rahmen der Stadtsanierung insgesamt 327 000 Euro Fördermittel für Schule und Spielplatz gab, die bei zweckfremder Nutzung möglicherweise wieder zurückgefordert werden könnten.
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Verteufelung der Person Sarrazins
22.05.2012 14:50:00 Max Drews
Wenn man sich's leisten kann
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Und wo liegt das Problem?
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Schon...