Falkenberg/Mark . Der Haushalt von Falkenberg-Höhe für 2009 ist verabschiedet. Auf ihrer letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen haben die im Amtsausschuss vertretenden Bürgermeister und Gemeindevertreter den von Kämmerin Karin Richter vorgestellten Etatentwurf einmütig gebilligt. Demnach wird die Verwaltung der amtsangehörigen Gemeinden Falkenberg/Mark, Höhenland, Heckelberg-Brunow und Beiersdorf-Freudenberg im kommenden Jahr alles in allem etwas mehr als 1,41 Millionen Euro kosten. Dagegen ist der Betrag, den das Amt Falkenberg-Höhe für Investitionen ausgeben kann, verschwindend gering: Nur 41 000 Euro stehen im Vermögenshaushalt bereit.
Beinahe hätten die Mitglieder des Amtsausschusses noch darauf gedrungen, das Zahlenwerk massiv zu überarbeiten. Denn Maik Hölzer, Gemeindevertreter in Falkenberg und Ortsbürgermeister von Kruge/Gersdorf, meldete sich mit dem Hinweis zu Wort, ihm fehle im Entwurf Geld, das für ein Radwegekonzept ausgegeben werden könne. "Gerade die straßenbegleitende Verbindung unserer Ortsteile ist wichtig", betonte er. Schon die stark angestiegenen Preise für Kraftstoff ließen viele Einwohner wieder aufs Fahrrad umsteigen. Aber dafür müssten die Radwege auch so ausgebaut sein, dass sie sicher genutzt werden können, sagte Maik Hölzer.
Zwar sei auch er dagegen, das Vorhaben auf die lange Bank zu schieben, entgegnete Heckelberg-Brunows Bürgermeister Michael Busch. "Aber ich würde die Aufgabe dann doch lieber dem Amtsausschuss der nächsten Wahlperiode übertragen", regte er an. Der könne den Bedarf ermitteln und die benötigte Summe dann in den Nachtragshaushalt für 2009 einstellen.
Bei Amtsdirektor Eberhard Alberti rannten die Mitglieder des Ausschusses mit ihrem Einsatz für mehr und besser ausgebaute straßenbegleitende Radwege offene Türen ein. "Wir haben ausgewiesene Radwege, die schlichtweg nicht benutzbar sind", sagte er. Sein Vorschlag lautete, dass sich die Bürgermeister und Volksvertreter gemeinsam auf die Räder schwingen, alle Strecken erkunden und den Sanierungsbedarf ermitteln sollten.
Der Amtsdirektor bedauerte, dass die Förderpolitik darauf ausgerichtet sei, touristischen Radwegen den Vorrang vor denen einzuräumen, die an Straßen entlangführen.
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