. Schwedt Um ein Kinderrestaurant in Schwedt bitten Ines Roßteutscher und Jens Behrmann den Bürgermeister. Schulkinder bekämen nichts Vernünftiges in den Bauch. Bis Mittwoch hatte niemand im Rathaus von der Idee gehört.
"Es geht uns um die auch in unserer Stadt zunehmende Anzahl von Kindern, die ohne vernünftiges Mittagessen über den Tag kommen müssen, ob aus finanzieller Not oder wegen mangelnder Vorausschau der Eltern", schreiben Ines Roßteutscher und Jens Behrmann in ihrem Brief an den Rathaus-Chef, der zwar der MOZ vorliegt, aber nach Informationen von Pressesprecherin Corina Müller noch nicht beim Adressaten angekommen war.
Abgekupfert haben die beiden Schwedter ihre Idee möglicherweise in der Bundeshauptstadt Berlin. Dort betreibt die auf Armenverpflegung spezia- lisierte Berliner Tafel in Reinickendorf mit dem Talmarant schon das zweite Kinder- und Jugendrestaurant. Die Berliner Tafel verschreibt sich nach eigenem Bekunden noch stärker der gesunden und ausgewogenen Ernährung von Kindern und Jugendlichen, gleich welcher Herkunft sie sind.
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