. AltkünkendorfDie bisherige Ortsbürgermeisterin von Altkünkendorf, Anita Schwaier, hat bei der Kommunalwahl den Einzug in den neuen Ortsbeirat verpasst. Grund: Sie erhielt im Ort deutlich weniger Stimmen als andere Kandidaten. "Ich bin enttäuscht", räumt die 71-Jährige freiweg ein. Schließlich habe sie in den zurückliegenden vier Jahren viel für Altkünkendorf getan. So habe sie sich unter anderem für Altglascontainer eingesetzt und die Ein-Euro-Jobber effektiv angeleitet. Nicht zu vergessen sei der Wanderrastplatz, den sie, Anita Schwaier, unterhalten habe.
"Irgendwie müssen die Leute einen Brass auf mich haben", sagt Antia Schwaier. Aber für schlimmer als ihr persönliches Scheitern hält sie, dass es auf den Kreistagswahlzetteln 26 Stimmen für die rechtsextreme NPD gegeben habe. "Das macht mir sehr zu schaffen", äußert sie.
Das Echo auf das Ortsbeirats ist geteilt. Die Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Martina Stadio, nennt es "ein bisschen überraschend". Schließlich habe sich Anita Schwaier sehr für das Dorf eingesetzt.
Wolfram Siwitza, der es in den Ortsbeirat geschafft hat, hält hingegen das Ausscheiden von Anita Schwaier für gut. "Das ist besser für Altkünkendorf", betont er. Da gebe es mal frisches Blut.
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