Panketal . Auf zwölf Frauen, zwei Männer und drei Hunde ist die Zahl derer angewachsen, die sich ehrenamtlich um die Bewohner des Seniorenheimes Eichenhof kümmern. "Ich freue mich sehr, dass es in den wenigen Wochen, seit wir mit damit begannen, so viele Mitstreiter geworden sinde_SDRq, sagt Sigrun Pilz, die Initiatorin.
Gro▀e Runde: Neun ehrenamtliche Betreuer (v.l.), Heimleiterin Tenge und Mitglieder des Heimbeirats nach einer gemeinsamen Beratung in der Bibliothek des Zepernicker Seniorenheimes Eichenhof
Nach rund zweimonatigem Wirken, für das Sigrun Pilz jedem eine Rose überreichte, kam das"Eichenkränzchene_SDRq, wie sich die Ehrenamtler nennen, zu einem ersten Erfahrungsaustausch zusammen. Daran nahmen auch der Heimbeirat und Heimleiterin Heike Tenge teil. Zwei Themen kristallisierten sich heraus: Wie werden mit der trotz des Zuwachses noch immer begrenzten Ehrenamtlerzahl möglichst viel Bewohner in möglichst allen Etagen erreicht? Und: Als ein Gemeinschaftswerk des Eichenkränzchens soll mit den Bewohnern eine besinnliche, voradventliche Stunde verbracht werden.
"Wir sind zur Freude der Bewohner und zu ihrer Unterhaltung da. Wir gehen freiwillig her, wann wir es möchten und wenn die Bewohner es wollene_SDRq, steckte Sigrun Pilz den Rahmen dieses Ehrenamtes ab. Das Eichenkränzchen hat inzwischen auch schon Besuchsangebote von der benachbarten Rotunde erhalten,"doch das schaffen wir nicht. Erstmal ist der Eichenhof drane_SDRq, sagt Sigrun Pilz.
Bisher habe sich die Betreuung vor allem darauf konzentriert, mit Frauen und Männern an der frischen Luft spazieren zu gehen. Nicht immer seien alle gleich aufgeschlossen. Manche warteten noch ab."Das ist doch umso mehr ein Grund, uns bekannt zu machene_SDRq, meint Herta Zimmermann. Die 82-Jährige kann sich zum Beispiel vorstellen, mit Heimbewohnern einen Singenachmittag zu veranstalten. Da es kein Klavier gibt, nahm sie das Angebot von Heimleiterin Heike Tenge dankend an, es stattdessen mit der kleinen Orgel zu versuchen.
Eine Umfrage, wer vom Eichenkränzchen in welcher Etage die Frauen und Männer betreut, und ob es schon"Lieblingsbewohnere_SDRqgibt, brachte an den Tag, dass manche, wie Marina Köbke, schon zu zwei bis drei Bewohnern engere und regelmäßigere Kontakte pflegen."Es ist von Vorteil, wenn immer die selben Ehrenamtler auf die selben Etagen gehen. Da wird auch der Kontakt zum Pflegepersonal engere_SDRq, meinte Heike Tenge. Ohne viel Umstände fanden sich für jede der Wohnetagen zwei bis drei vom Eichenkränzchen. Ihre Bilder werden künftig auf jeder Etage ausgehängt, so dass auch Angehörige der Bewohner erfahren, wer sich um ihre Mutter, ihren Vater kümmert.
In den kommenden Wochen wird jeder der ehrenamtlichen Betreuer wieder individuell Heimbewohnern so manches Stündchen Unterhaltung bringen. Einen gemeinsamen Termin gibt es am Dienstag, 25. November. Dann ist Adventsbasteln im Speisesaal angesagt. Bei Kaffee und Kuchen und gemeinsamem Singen können die Bewohner mit Hilfe der Leute vom Eichenkränzchen Adventsgestecke für ihre Zimmer basteln, damit am 1. Advent alles schön geschmückt ist.
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